Härtetest für S2F – Bitcoin-Prognosemodell weicht so stark ab wie zuletzt 2017

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Die Tatsache, dass Bitcoin (BTC) nun schon seit mehr als 3 Wochen im 30.000er-Bereich verbringt, wird für ein viel zitiertes Prognosemodell zum regelrechten Härtetest.

Wie Philip Swift, Mitgründer der Handelsplattform Decentrader, dementsprechend meint, stellt die jüngste Kursentwicklung der marktführenden Kryptowährung eine nicht zu verachtende Herausforderung für das Stock-To-Flow (S2F) Berechnungsmodell dar.

Kommt Bitcoin schon bald wieder zurück?

Schon seit Mitte Mai bewegt sich BTC in einer Preisspanne zwischen 30.000 – 40.000 US-Dollar. Während die hartgesottenen Bitcoin-Fans mantraartig auf einen langfristigen Zeithorizont verweisen, werden die restlichen Anleger und Investoren langsam unruhig.

Wie Cointelegraph berichtet hatte, bietet das Stock-To-Flow Berechnungsmodell eigentlich genügend Spielraum für solche Entwicklungen, auch wenn BTC/USD laut der Prognose eigentlich zurzeit bei knapp 70.000 US-Dollar liegen sollte.

Selbst PlanB, der anonyme Erfinder des Modells, hegt nichtsdestotrotz langsam Zweifel an dessen langfristiger Gültigkeit, denn zum ersten Mal seit langem könnte der Kurs deutlich von der prognostizierten Entwicklung abweichen.

In diesem Zusammenhang hebt Swift nun die Abweichungen zwischen prognostiziertem Durchschnittskurs und tatsächlichem Bitcoin-Kurs hervor, wobei er feststellt, dass die Kryptowährung sich in der Vergangenheit jeweils in neue Rekordhöhen aufschwingen konnte, nachdem der Kurs längere Zeit unter dem geltenden Prognosewert lag.

„Es ist schon sehr lange her, dass der Kurs so weit unter der S2F-Prognose lag wie aktuell“, wie Swift dahingehend feststellt. Weiter führt er aus:

„Die Stärke der Abweichung ist am unteren Ende des Diagramms verdeutlicht, wobei die Pfeile auf ähnliche schwache Phasen in der historischen Kursentwicklung verweisen. Jedes Mal hat Bitcoin auf solche negativen Abweichungen mit einem satten Preissprung reagiert.“

Bitcoin Stock-To-Flow Modell mit Kursabweichung (siehe unten). Quelle: Philip Swift/Twitter

PlanB hofft weiter auf 100.000

Erfinder PlanB hatte zuvor bereits darauf hingewiesen, dass ihn der momentane Rekordlauf mehr an 2013 als an 2017 erinnert, da es damals einen ähnlichen Einbruch gab wie im Mai des vergangenen Jahres.

Sowohl 2013 als auch 2017 gab es einen zweistufigen Rekordlauf bei dem auf ein erstes Rekordhoch jeweils ein beträchtlicher Abschwung folgte, ehe es rasant in neue Rekordhöhen ging.

PlanB ist deshalb weiterhin davon überzeugt, dass Bitcoin noch in diesem Jahr die 100.000 US-Dollar Marke knacken kann. Sein Modell sagt bis 2024 einen Kurswert zwischen 100.000 – 288.000 US-Dollar vorher.

 

Gleitende Mittel (MAs) und Relativer Stärke Index (RSI) von Bitcoin bis zum nächsten Halving. Quelle: PlanB/Twitter




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