Größte Bank von Weißrussland führt Kryptowährungen ein

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Die Belarusbank, das größte Finanzinstitut in Weißrussland, will Kryptowährungen einführen.

Laut einem Bericht der weißrussischen Nachrichtenagentur Prime Press vom 12. November will die Belarusbank ihren Kunden zukünftig den Kauf von Kryptowährungen per Visakarte ermöglichen. Im Rahmen des Angebots sollen Kryptowährungen im Austausch gegen Landeswährungen wie den US-Dollar, den Euro und den Weißrussischen Rubel erworben werden können.

Die Geschäftsführung der Bank gibt an, dass die Einführung von Kryptowährungen Teil des Digitalisierungsprogramms des Finanzinstituts ist, das vor ein paar Jahren gestartet wurde.

Der neue Service soll sowohl den Bürgern von Weißrussland als auch von Russland zur Verfügung stehen. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen dann weitere Länder folgen, auch die Anzahl der verfügbaren Kryptowährungen soll ausgebaut werden.

Wie es in dem Medienbericht heißt, ist der neue Service das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen Belarusbank und dem weißrussischen Zahlungsdienstleister Whitebird. Schon vor der jüngsten Kollaboration hatten die beiden Unternehmen 2018 bereits an einem gemeinsamen Krypto-Projekt gearbeitet.

Die Belarusbank ist eine der ersten Banken in Weißrussland, die ein großes Interesse am Kryptomarkt zeigt. So legte sie 2019 offen, dass sie eine eigene Kryptobörse plane.

Die Begeisterung für Kryptowährungen ist in Belarus durch eine Krypto-förderliche Gesetzgebung bedingt. Wie zuvor berichtet, hatte Präsident Alexander Lukashenko Digitalwährungen Ende 2017 legalisiert.


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