Gold fällt – CNBC-Finanzexperte sieht Umstieg auf Bitcoin als Auslöser

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Nachdem der Goldpreis heute auf ein Tief gefallen ist, führt CNBC-Finanzexperte Jim Cramer das plötzliche Desinteresse am Edelmetall zum Teil auf den momentanen Hype um Bitcoin (BTC) zurück. Dies könnte ein klarer Beleg dafür sein, dass sich die Wahrnehmung von Kryptowährungen im Mainstream mittlerweile deutlich zum Positiven gewandelt hat.

Auf Nachfrage, warum Gold inmitten der politischen Unruhen in den USA nicht nach oben geklettert ist, entgegnete Cramer dementsprechend, dass der Markt entweder nicht so stark verunsichert ist, wie angenommen, oder dass das Geld der Anleger stattdessen vermehrt in Kryptowährungen fließt:

Am heutigen Freitag hat der Goldkurs 60 US-Dollar verloren, und steht damit nur noch bei 1.852,50 US-Dollar pro Unze an der New Yorker Börse (NYMEX). Bitcoin hat sich unterdessen auf ein weiteres Rekordhoch von 41.000 US-Dollar aufgeschwungen.

Cramer, der als TV-Moderator und Finanzexperte für seine polarisierenden Einschätzungen bekannt ist, hat im Dezember 2020 selbst in Bitcoin investiert, als der Kurs noch unter 18.000 US-Dollar stand. Damals erklärte er:

„Ich kaufe – wie ich es immer tue – wenn der Kurs fällt. […] Ich diversifiziere mein Portfolio ein wenig mit Bitcoin. Zwar keine große Position, aber es ist wichtig, zu diversifizieren. Bitcoin ist ein Anlageprodukt und ich will eine Balance zwischen meinen Anlageprodukten haben.“

Falls Cramer seine Bitcoin noch besitzt, dürfte sich seine Investition in ihrem Wert also mehr als verdoppelt haben.

Die marktführende Kryptowährung eilt momentan Gold und vielen anderen Finanzprodukten weit voraus. Gemessen in Gold ist Bitcoin aktuell mehr als 20 Unzen wert, während es vor einer Woche bereits 15 Unzen Gold waren.

Die Theorie, dass Bitcoin Marktanteile von Gold abgreift, ist nicht neu. Eine Analyse der einflussreichen Investmentbank JPMorgan Chase hatte zuletzt bestätigt, dass das Narrativ von Bitcoin als digitalem Gold tatsächlich Investoren vom Edelmetall abzieht. Die Analysten kommen dabei zu dem Schluss, dass sich dieser Effekt noch verstärken könnte, je mehr Geld in den Kryptomarkt fließt.




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