Gericht lässt Sammelklage gegen Krypto-Handelsplattform Robinhood zu

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Die große Handelsplattform Robinhood, die sowohl Aktien als auch Kryptowährungen anbietet, sieht sich dem Vorwurf der Marktmanipulation ausgesetzt, der nun im Rahmen einer Sammelklage von mehrere Anlegern erhoben wurde.

Wie Reuters am gestrigen Donnerstag berichtet hat, hat ein Gericht im US-Bundesstaat Florida nun geurteilt, dass die Sammelklage zugelassen wird. Diese bezieht sich auf die „Meme Stocks“ derFirmen GameStop, AMC und sieben anderer Firmen in Schieflage, die von Nutzern des sozialen Netzwerks auserkoren wurden, um durch gemeinschaftliche Nachfrage für Kurssteigerungen zu sorgen. Im Zuge dessen wurde auch die Kryptowährung Dogecoin (DOGE) auf ein neues Rekordhoch gehoben.

Robinhood hatte damals vorübergehend den Handel mit den betreffenden „Scherz-Aktien“ eingestellt, denn die erwirkten Kurssteigerungen hatte einen sogenannten „Short Squeeze“ zur Folge, der für mehrere große Hedgefonds beträchtliche Verluste zur Folge hatte. Der temporäre Handelsstopp wurde von vielen Beobachtern deshalb als Kniefall vor der Hochfinanz gesehen, während die kleinen Anleger, die eigentlich den hauptsächlichen Kundenstamm der Robinhood ausmachen, ihrerseits dadurch Verluste hinnehmen mussten. Als Grund werden dafür die Verbindungen der Plattform zu den betroffenen Finanzdienstleistern Citadel und Melvin Capital genannt.

Der Fall löste eine regelrechte Kontroverse in der amerikanischen Politik aus, woraufhin Robinhood-Chef Vlad Tenev im Februar 2021 sogar vor einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss geladen wurde.




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