Genesis-Insolvenz sorgt für heftige Kritik an „dummer“ Kryptobranche

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Nachdem die Genesis Global Trading nun nach langer Hängepartie Insolvenz angemeldet hat, hat die Krypto-Community die – jetzt endlich gewisse – Zahlungsunfähigkeit des einflussreichen Krypto-Kreditgebers in den sozialen Medien rege diskutiert.

Dabei reichen die negativen Kommentare zur jüngsten Insolvenz in der Kryptobranche von purer Resignation, dass in dem Fall niemand zur Verantwortung gezogen werden könnte, bis hin zum vollständigen Abgesang auf das „dumme“ Geschäftsgebaren von Krypto-Unternehmen.

Viele Stimmen sind überzeugt, dass die wahren Gewinner der anhaltenden Krise letztendlich nur die Insolvenzanwälte sind. So meint ein vermeintlicher Nutzer der insolventen Krypto-Plattform Voyager, dass die verbleibenden Kundengelder am Ende nur noch gebraucht werden, um Anwälte zu bezahlen, ohne dass „jemand dafür zur Rechenschaft gezogen wird“.

Cameron Winklevoss, einer der Gründer, der in den Fall verstrickten Kryptobörse Gemini, meint wiederum, dass die Insolvenz von Genesis eine „gute Nachricht“ ist und den Nutzern seiner Plattform dabei helfen könnte, ihr Geld zurückzubekommen. Nichtsdestotrotz entgegnet ein anderer Beobachter, dass die Nutzer in Wahrheit die einzigen Opfer sind. Laut Einschätzung des betreffenden Kommentators ist die Gemini dabei „ebenso schuldig“, dass sie das Geschäftsmodell der Genesis nicht ausreichend geprüft hat, ehe eine Zusammenarbeit eingegangen wurde.

Ein Krypto-Analyst hat unterdessen eine Grafik zu den scheinbaren Verstrickungen zwischen den vielen insolventen Krypto-Unternehmen angefertigt. Aus dieser leitet er ab, dass der Kollaps der Genesis eine Art letzter Dominostein sein und den Kreditkreislauf der Kryptobranche aufdecken könnte.

Einige Mitglieder der Community scheinen den negativen Entwicklungen innerhalb der Branche mittlerweile überdrüssig, weshalb sie ihre klare Ablehnung zum Ausdruck bringen. So meint ein Nutzer, dass amerikanische Krypto-Unternehmen allesamt nicht mehr vertrauenswürdig wären, da diese eng miteinander verstrickt waren. Billy Markus, der Gründer der beliebten Scherz-Kryptowährung Dogecoin (DOGE), meldete sich ebenfalls zu Wort und bezeichnet die ganze Idee der Krypto-Kreditvergabe als „dumm“ und sieht alle Beteiligten als regelrechte „Idioten“.




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