Genesis dementiert „unmittelbar“ bevorstehende Insolvenz

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Der Krypto-Finanzdienstleister Genesis dementiert Gerüchte, dass die Insolvenz des Unternehmens „unmittelbar“ bevorsteht, falls ein durch den Zusammenbruch der Kryptobörse FTX entstandenes Loch von 1 Mrd. US-Dollar nicht geschlossen werden kann.

Das Unternehmen soll Probleme dabei haben, Investitionskapital für das angeschlagene Kreditgeschäft zu finden und den potenziellen Investoren im Zuge dieser Bemühungen offenlegen, dass eine mögliche Insolvenz droht. Dies berichtet Bloomberg am 21. November unter Berufung auf interne Quellen.

Ein Sprecher der Genesis dementiert gegenüber Cointelegraph jedoch ausdrücklich, dass die Insolvenz nicht „unmittelbar“ bevorsteht und dass das Krypto-Unternehmen im „konstruktiven“ Dialog mit seinen Gläubigern steht: 

„Wir haben keine unmittelbaren Pläne hinsichtlich einer Insolvenzanmeldung. Unser Ziel ist es, die momentanen Probleme im gegenseitigen Einvernehmen zu lösen, ohne in Insolvenz gehen zu müssen. Genesis führt weiterhin sehr konstruktive Gespräche mit den Gläubigern.“

Am 16. November hat die Genesis wegen dem Zusammenbruch der FTX und der darausfolgenden Krise auf dem Kryptomarkt vorübergehend alle Auszahlungen abgeschaltet. Am 10. November hatte das Unternehmen bereits offengelegt, dass es 175 Mio. US-Dollar auf der insolventen Kryptobörse angelegt hat, die jetzt unzugänglich sind.

Laut Medienberichten soll die marktführende Kryptobörse Binance zwischenzeitlich an einer Übernahme von Genesis interessiert gewesen sein. Doch am 21. November soll sich die Handelsplattform dann entschieden haben, von einem derartigen Deal Abstand zu nehmen, weil daraus ein möglicher Interessenskonflikt resultieren könnte.

Cointelegraph hat Binance um Stellungnahme gebeten, aber bis Redaktionsschluss noch keine Rückmeldung erhalten.


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