Gemini, Genesis und DCG – Finanzierungsplan soll Kundengelder retten

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Cameron Winklevoss, einer der Mitgründer der Kryptobörse Gemini, hat auf Twitter bekanntgegeben, dass die Investmentbank Houlihan Lokey einen Finanzierungsplan zur Lösung der Liquiditätsprobleme der Trading-Plattform Genesis und deren Mutterkonzern Digital Currency Group (DCG) konzipiert hat.

Nach Angaben von Winklevoss könnte dies möglicherweise dafür sorgen, dass die Kunden der Gemini ihre Gelder wiederbekommen, die in den gemeinsamen Finanzprodukten mit Genesis und DCG nach dem Kollaps der FTX verlorengegangen sind.

Wie aus dem „Earn Update“ von Winklevoss hervorgeht, hat Houlihan Lokey den Finanzierungsplan im Namen des zuständigen Gläubigerausschusses in dem Fall erstellt. Dabei basiert dieser „auf Informationen, die von Genesis und der DCG bzw. von deren Vertretern kommuniziert wurden“. Der Gläubigerausschuss will möglichst noch in dieser Woche eine erste Rückmeldung zu den Plänen bekommen.

2021 hatte die Winklevoss-Kryptobörse Gemini das „Earn“ Programm – also ein zinsbringendes Krypto-Ertragskonto – zusammen mit Genesis für amerikanische Kunden eingeführt. Indem die Kunden der Handelsplattform dieser ihre Kryptowährungen wie Bitcoin und gewisse Stablecoins überlassen, können diese im Gegenzug bis zu 8 % Zinsen verdienen.

Am 16. November wurde das Programm dann plötzlich gestoppt, nachdem die systemrelevante Kryptobörse FTX zusammengebrochen ist. Noch am gleichen Tag schaltete auch Genesis vorübergehend alle Auszahlungen ab. Am Vortag hatte die Trading-Plattform bereits bekanntgegeben, dass sie 175 Mio. US-Dollar auf der FTX liegen hat, die nun unzugänglich sind.

Am 3. Dezember hat Cointelegraph dann berichtet, dass Genesis und die DCG den Kunden von Gemini insgesamt 900 Mio. US-Dollar schulden. Der Bericht stützt sich auf Informationen der Financial Times, die sich wiederum auf interne Quellen beruft.




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