Gemini erhält Zulassung als Krypto-Dienstleister in Irland

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  • Gemini erhält die VASP-Lizenz von der irischen Zentralbank.

  • Zusammen mit der EMI-Lizenz ist die Kryptobörse nun vollständig in Irland zugelassen.

  • Auch andere Krypto-Firmen lassen sich vermehrt in Irland nieder.

Die in New York ansässige Krypto-Handelsplattform Gemini will nun als erstes Unternehmen eine Zulassung als Virtual Asset Service Provider (VASP) von der irischen Zentralbank erhalten haben. Anfang Februar 2022 hatte die amerikanische Firma bereits eine Lizenz als Electronic Money Institution (EMI) von der Central Bank of Ireland (CBI) bekommen.

Den Erhalt hat die Gemini am gestrigen Dienstag entsprechend auf dem firmeneigenen Blog vermeldet. Gillian Lynch, die Direktorin für Irland und die Europäische Union bei Gemini, kommentiert die erfolgreiche Antragstellung wie folgt:

„Gemini hat es sich von Anfang an zum Grundsatz gemacht, lieber nach Erlaubnis zu fragen, als um Vergebung zu betteln. Seit dem ersten Tag arbeitet Gemini deshalb eng mit den Regulierungsbehörden auf der ganzen Welt zusammen, um eine sinnvolle Regulierung zu gestalten, die sowohl Anleger schützt als auch Innovation fördert.“

Durch die offizielle Zulassung als Krypto-Dienstleister (VASP) darf Gemini ab sofort für Privatanleger und institutionelle Investoren aus Irland Dienstleistungen wie Verwahrung, Kauf und Verkauf von über 100 Kryptowährungen, Euro und Britischen Pfund anbieten.

Die 5. EU-Geldwäscherichtlinie (AML5) wurde im April 2021 in irisches Recht umgesetzt, und macht es seitdem illegal, in dem Land als Handelsplattform zu operieren, ohne bei der CBI registriert zu sein und grundsätzliche Sorgfaltspflichten zu erfüllen. So müssen zum Beispiel Kundendaten und bestimmte Transaktionsdaten eingeholt und weitergereicht werden.

Die „E-Money Lizenz“, die Gemini Anfang 2020 beantragt und im März 2022 erhalten hat, erlaubt der Kryptobörse wiederum, eigene Digitalwährungen herauszugeben, elektronische Zahlungsdienstleistungen abzuwickeln und elektronische Zahlungen für Dritte zu verarbeiten. Der Geschäftsbetrieb als Kryptobörse ist damit jedoch noch nicht genehmigt, weshalb dafür nun eine gesonderte Zulassung eingeholt werden musste.

Gemini hat Anfang 2021 ein Büro in Dublin eröffnet und die ehemalige Bänkerin Gillian Lynch, die unter anderem in führender Position bei der Bank of Ireland tätig war, an Bord geholt. Auch die Krypto-Unternehmen Kraken und Ripple haben sich inzwischen in Irland niedergelassen, die marktführende Kryptobörse hat zuletzt ebenfalls Ableger auf der Insel eröffnet.

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