Geht es für BTC nochmal nach unten ehe der „langsame Marsch“ nach oben folgt?

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Bitcoin (BTC) hat es am heutigen 5. Dezember schon wieder fast zurück bis auf 50.000 US-Dollar geschafft, nachdem der Markt den Crash der letzten Tage langsam verdaut hat.

Bitcoin-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

Die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeichnen für den Sonntag ein deutlich weniger volatiles Bild, in dem sich BTC/USD langsam um 49.777 US-Dollar stabilisiert hat. 

Am gestrigen Samstag war die marktführende Kryptowährung zuvor bis auf ein zwischenzeitliches Tief von 41.900 US-Dollar gecrasht, was zugleich einer der größten Einbrüche des gesamten Jahres war.

Die Beobachter bleiben nichtsdestotrotz vorsichtig und warnen, dass die Wiederherstellung der Verluste noch etwas dauern könnte.

„Es wird noch einen Abschwung geben. Die Anleger verlieren die Geduld und verkaufen nochmal, aber auch dieser Abschwung wird wieder aufgekauft“, wie Lex Moskovski, CIO von Moskovski Capital, die weitere Kursentwicklung von Bitcoin prognostiziert. Dem fügt er an:

„Die Wiederherstellung ist ein langsamer Marsch nach oben.“

Immerhin kann dieser langsame Aufschwung auf eine Reihe von Supports hoffen, darunter die psychologisch wichtige 50.000 US-Dollar-Marke, die Marktkapitalisierung von 1 Bio. US-Dollar (knapp über 53.000 US-Dollar) und die vorherigen Rekordhochs.

Der Analyst Rekt Capital sieht derweil das Gleitende Mittel der letzten 200 Tage (200-Day EMA) als wichtigsten aktuellen Support, denn dieser wurde seit August gehalten, ehe der Crash vom Samstag auch diese „rote Linie“ zum Einknicken gebracht hat.

Auch im September, als BTC/USD das letzte Mal um die 42.000 US-Dollar lag, wurde das 200EMA getestet. Trotz der schlechten Lage weist Rekt Capital darauf hin, dass der jüngste Crash im Vergleich zu vergangenen Abstürzen noch relativ schwach ausfällt.

„Wir haben schon einen Crash von 84,5 % überlebt. Wir haben im März 2020 einen Crash von 63 % überstanden und im Mai 2021 haben wir einen Crash von 53 % überlebt. Auch diesen Crash werden wir überstehen“, wie sich der Experte zuversichtlich gibt.

Genug Spekulanten aus dem Markt?

Ein Blick auf den Derivatemarkt zeigt, dass die Funding-Rates wieder neutral bis leicht negativ sind, was eine deutliche Veränderung zu den letzten Tagen darstellt.

So wurde mit dem Abschwung auch ein großer Teil des verbleibenden Open-Interests negiert, als über 2,5 Mrd. US-Dollar aus dem Markt gespült wurden.

Die Krypto-Analysten hoffen, dass die Spekulationsblase dadurch ausreichend verkleinert wurde, um einen stabilen Aufschwung zu ermöglichen.

Der Wochenabschluss von Bitcoin ist so oder so der schwächste seit Anfang Oktober.




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