FTX will keine Krypto-Mining-Unternehmen übernehmen

0
42



Sam Bankman-Fried, der Gründer der Kryptobörse FTX, hat mit Spekulationen aufgeräumt, dass das Unternehmen Krypto-Mining-Unternehmen aufkaufen wolle, die in Schwierigkeiten geraten sind. Am Samstag stellte er auf Twitter klar, das Unternehmen sehe sich “nicht wirklich in diesen Bereich um”.

“Ich bin mir wirklich nicht sicher, warum sich das Meme über FTX und Mining-Unternehmen so verbreitet. Das eigentliche Zitat lautete, dass wir uns *nicht* wirklich in diesen Bereich umsehen”, wie Bankman-Fried am Samstag auf Twitter erklärte.

In einem Interview mit Bloomberg kam das Gerücht auf, dass das Unternehmen nach Mining-Unternehmen Ausschau halte. Dort sagte der FTX-Gründer, er wolle die Möglichkeit einer “verlockenden Gelegenheit” in der Mining-Branche nicht ausschließen:

“Es könnte sich eine wirklich verlockende Gelegenheit für uns ergeben, diese Möglichkeit möchte ich auf keinen Fall ausschließen.”

Das Zitat scheint jedoch aus dem Zusammenhang gerissen worden zu sein. Daher sah sich SBF dazu gedrängt, klarzustellen, dass das Unternehmen “nicht explizit nach Mining-Unternehmen” suche, aber “gerne Gespräche” mit diesen führen würde.

Bankman-Fried erklärte in dem Interview auch, Krypto-Miner würden nicht in die Kernstrategie des Unternehmens passen und er sehe keine Synergieeffekte bei einer Übernahme:

“Ich sehe keinen besonderen Grund, warum wir einen Krypto-Miner übernehmen sollten.”

“Aus strategischer Sicht gibt es keine besonderen Synergieeffekte bei einer Übernahme”, wie er hinzufügte.

Mining-Kredite unter Druck

Bankman-Fried wurde gefragt, ob er sich angesichts des rückläufigen Kryptomarktes, bei dem die Bitcoin-Mining-Einnahmen stark zurückgegangen sind, nach Mining-Firmen umsehe.

Gleichzeitig hat der russische Einmarsch in die Ukraine die Energiekosten in die Höhe schnellen lassen, was sich auf kleine und große Mining-Unternehmen deutlich auswirkt.

Die Mining-Rentabilität misst die Summe an Dollar pro Terahashes pro Sekunde und hat laut Bitinfocharts einen Tiefstand erreicht, den sie seit Oktober 2020 nicht mehr verzeichnet hat. Bei Redaktionsschluss liegt die Bitcoin-Mining-Rentabilität bei 0,0956 US-Dollar pro Tag für 1Th/s, was einem Rückgang von 80 Prozent gegenüber dem Höchststand von 0,464 US-Dollar im Jahr 2021 entspricht.

Bloomberg hat am 24. Juni berichtet, dass bis zu 4 Milliarden US-Dollar an Bitcoin-Mining-Krediten ausgegeben wurden, von denen eine immer mehr nun ins Minus geraten sind, da die Preise für Bitcoin und Mining-Geräte gefallen sind.

In diesem Zusammenhang: Vorerst keine großen Investitionen mehr: Bitcoin-Miner Mawson wartet auf Normalisierung des Krypto-Marktes

Letzte Woche berichtete Cointelegraph, dass die Bitcoin (BTC)-Mining-Einnahmen ein Jahrestief erreicht haben, das seit Mitte 2021 nicht mehr verzeichnet wurde. Die Bitcoin-Mining-Einnahmen sind am 17. Juni auf 14,40 Millionen US-Dollar gefallen.

Daten von Arcane Research vom Juni zeigen, dass die sinkende Mining-Rentabilität große Mining-Unternehmen dazu gezwungen hat, ihre Bestände zu liquidieren. Mehrere dieser Unternehmen haben im Mai 100 Prozent ihrer BTC-Produktion verkauft, wohl um die Betriebskosten und die Rückzahlung von Darlehen zu decken.

Melde dich bei unseren Sozialen Medien an, um nichts zu verpassen: Twitter und Telegram – aktuelle Nachrichten, Analysen, Expertenmeinungen und Interviews mit Fokus auf die DACH-Region.




Dieser Beitrag ist ein öffentlicher RSS Feed. Sie finden den Original Post unter folgender Quelle (Website) .

News4Today ist ein RSS-Nachrichtendienst und distanziert sich vor Falschmeldungen oder Irreführung. Unser Nachrichtenportal soll lediglich zum Informationsaustausch genutzt werden.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here