FTX prüft Neustart – Amtierender CEO will „alle Optionen offenhalten“

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John Ray, der amtierende CEO der insolventen Kryptobörse FTX, hat eine Sonderkommission damit beauftragt, einen Neustart der zugehörigen Handelsplattform FTX.com auszuloten.

Wie das Wall Street Journal am 19. Januar berichtet, will Ray für die unmittelbare Zukunft der FTX.com „alle Optionen offenhalten“, darunter auch die Möglichkeit eines Neustarts der Kryptobörse. Allerdings gilt es zu bedenken, dass die FTX Trading – die Firma hinter FTX.com – nur eines von knapp 130 Unternehmen innerhalb der FTX Group war.

Der mögliche Neustart ist für Ray ein potenziell wichtiger Schritt, um die Kunden der Plattform auszahlen zu können. Einen anderen wichtigen Schritt hatte die FTX bereits am 17. Januar gemacht, als ca. 5,5 Mrd. US-Dollar an liquiden Vermögenswerten identifiziert wurden, die die Zahlungsfähigkeit des Krypto-Unternehmens beträchtlich verbessern könnten.

Der Zusammenbruch der FTX und die damit einhergehenden Betrugsvorwürfe sorgen seit Ende 2022 für einen regelrechten Dominoeffekt innerhalb der Kryptobranche. Während die ehemalige Alameda-Chefin Caroline Ellison und FTX-Mitgründer Gary Wang mittlerweile ihre Schuld eingeräumt haben und Einigungen mit der Staatsanwaltschaft eingegangen sind, hält der frühere FTX-CEO Sam Bankman-Fried weiterhin an seiner Unschuld fest.

Wang und Ellison sollen Ray maßgeblich bei der Auffindung der jüngsten Gelder geholfen haben, während der amtierende CEO mit seinem Vorgänger eher auf Kriegsfuß steht. So hatte Bankman-Fried kürzlich noch behauptet, dass er von der übrigen Geschäftsführung unter Druck gesetzt wurde, Insolvenz anzumelden und Ray zu seinem Nachfolger zu machen. Ray betont derweil, dass Bankman-Fried nicht mehr für das Unternehmen spricht, sondern nur noch in seinem eigenen Namen.

„Wir müssen keine Rücksprache mit ihm halten“, wie Ray dahingehend feststellt. Dem fügt er an: „Er hat uns bis jetzt ohnehin nichts gesagt, was ich nicht schon wusste.“




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