FTX macht geschädigten Voyager-Kunden Angebot zur anteiligen Rückerstattung

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  • FTX und Alameda Ventures wollen die Krypto-Forderungen von Voyager Digital übernehmen und geschädigte Nutzer anteilig entschädigen.

  • Krypto-Nutzer müssten ein neues Konto bei FTX eröffnen, um von dem Angebot profitieren zu können.

  • Voyager Digital hat bis Dienstag Zeit, auf den Deal einzugehen.

Die führende Kryptobörse FTX und deren Schwesterunternehmen Alameda Ventures haben den Kunden der insolventen Krypto-Plattform Voyager Digital nun das Angebot gemacht, dass diese ein neues Konto bei der FTX eröffnen können, auf das Startkapital in anteiliger Höhe von deren jeweiligen Forderungen gegenüber Voyager eingezahlt wird.

Um dieses Vorhaben bewerkstelligen zu können, erklärt sich Risikokapitalgeber Alameda Ventures bereit, alle Krypto-Vermögen und Krypto-Forderungen der zahlungsunfähigen Plattform aufzukaufen, einzige Ausnahme sind deren Forderungen gegenüber dem ebenfalls insolventen Krypto-Hedgefonds Three Arrows Capital (3AC).

Wie die Rechtsabteilung von FTX und Alameda erklärt, würden Voyager-Kunden, die kein neues FTX-Konto eröffnen wollen, ihre vollen Ansprüche gegenüber der Plattform behalten, allerdings müssten sie dann wohl noch länger auf die Rückerstattung ihrer Gelder warten. Durch die Annahme des Angebots könnten die Voyager-Kunden ihre Krypto-Vermögen unter anderem vor Wertverlust schützen, denn derzeit haben sie auf diese keinen Zugriff und können diese nicht verkaufen, falls die Kurse weiter fallen sollten. Der Bewertung der Krypto-Gelder werden die Kurse vom 5. Juli zugrunde gelegt.

Nach der Einrichtung eines FTX-Kontos können die Voyager-Kunden ihre gutgeschriebenen Bestände entweder sofort auszahlen lassen oder sofort weiter mit diesen handeln. FTX-Chef Sam Bankman-Fried führt dahingehend aus:

„Das Ziel unseres gemeinsamen Vorschlags ist es, einen besseren Weg zu finden, um ein insolventes Krypto-Unternehmen abzuwickeln. Ein Weg, bei dem Kunden zuerst von neuer Liquidität profitieren und einen Teil ihrer Gelder zurückbekommen, ohne dass sie auf die Ergebnisse eines Insolvenzverfahrens warten müssen.“

Neben allen Krypto-Vermögen von Voyager Digital würde FTX für zusätzliche 15 Mio. US-Dollar auch alle Nutzerinformationen, Markenrechte und sonstiges geistiges Eigentum der Plattform erwerben. Die eigenen Forderungen gegenüber Voyager in Höhe von 75 Mio. US-Dollar würde FTX im Falle eines Deals ebenfalls fallenlassen.

Die FTX fordert Voyager Digital dazu auf, bis Dienstag auf das Angebot zu reagieren. Zugleich wird das mit dem Insolvenzverfahren betraute Gericht darum gebeten, den Deal ggf. bis zum 17. August zu genehmigen. Die Gelder aus den Forderungen gegenüber 3AC wären davon so oder so unberührt, hierfür würden betroffene Kunden entsprechend gesondert entschädigt.


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