FTX-Chef durchleuchtet Metaverse-Pläne von Mark Zuckerberg

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Mit der Umbenennung des Facebook-Konzerns in Meta ist Mark Zuckerberg – in der Hoffnung, dass sein Unternehmen eine Führungsrolle im Web3 übernehmen kann – eine große Wette auf das Metaverse eingegangen. Ein Jahr nach dem Namenswechsel äußert sich nun FTX-Chef Sam Bankman-Fried (SBF) zu den Plänen.

Das 100 Mrd. US-Dollar schwere Vorhaben von Zuckerberg ist zuletzt ganz besonders in die Kritik geraten, als der Meta-Chef in einer Präsentation zum firmeneigenen Metaverse Horizon Worlds seinen persönlichen Avatar vorgestellt hat (siehe unten). Die digitale Figur wurde jedoch auf Grund von miserabler Grafik schnell zum Gespött im ganzen Internet.

Bankman-Fried vermutet allerdings, dass der Schritt ins Metaverse für Facebook zwingend notwendig war, denn während neue soziale Netzwerke wie TikTok nicht viel vom eigenen Marktanteil weggenommen haben, ist Facebook nach Einschätzung des FTX-Chefs schlichtweg „der Platz zum Wachsen ausgegangen“.

SBF sieht in der Umbenennung in Meta vielmehr eine Art Ablenkungsmanöver, durch das sich Facebook ein neues Narrativ zurechtlegen kann, das bei erfolgreicher Umsetzung hohe Einnahmen rechtfertigt.

Bankman-Fried weist weiter darauf hin, dass die „vage Stoßrichtung von Meta“ inzwischen nur noch wenig Überzeugungskraft bei den Investoren und Aktionären des Unternehmens entfaltet, weshalb Zuckerberg nun umso mehr die Hände gebunden sind und dieser scheinbar alles auf das Metaverse setzen muss.

Abschließend gibt SBF jedoch zu bedenken, dass sich Facebook als größtes soziales Netzwerk bereits einen Status aufgebaut hat, auf dem aufgebaut werden kann. Deshalb seine Handlungsempfehlung: „Fangt damit an, Social Media 3.0 aufzubauen.“

Die Anwendungszwecke für das Metaverse sind unterdessen schon heute vielfältig, so will die japanische Stadt Toda in Saitama auf diesem Weg erreichen, dass Schulschwänzer wieder vermehrt am Unterricht teilnehmen.




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