„FTX-Bank“ Moonstone zieht sich aus der Kryptobranche zurück

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Die Moonstone Bank – eine kleine Bank im ländlichen Teil des US-Bundesstaates Washington, die knapp 11,5 Mio. US-Dollar Investitionskapital von der FTX-Schwester Alameda Research erhalten hat – will sich nun aus der Kryptobranche zurückziehen und wieder ihrer „eigentlichen Aufgabe“ als Regionalbank nachgehen.

Wie die Bank in einer entsprechenden Ankündigung vom 18. Januar bekanntgegeben hat, ist dieser Strategiewandel das Ergebnis „der jüngsten Entwicklungen innerhalb der Kryptobranche und in der bevorstehenden Regulierung von dieser“.

Um die damit einhergehende „Rückkehr zu den Wurzeln“ zu verdeutlichen, will das Finanzinstitut auch nicht länger den Namen Moonstone Bank nutzen, sondern den Namen Farmington State Bank wiederaufnehmen, unter dem diese für 135 Jahre in ihrem Wirkungskreis als Regionalbank bekannt war.

Die Namensänderung und der Krypto-Rückzug sollen bereits in den nächsten Wochen in Kraft treten, die regionalen Bankkunden sollen im Tagesgeschäft davon jedoch unberührt bleiben.

Obwohl die Bank in ihrem Statement nicht explizit auf den Zusammenbruch der FTX als Auslöser verweist, ist klar, dass ein Zusammenhang besteht.

Die Moonstone Bank wurde 2020 von Jean Chalopin, dem auf den Bahamas ansässigen Vorsitzenden von Deltec, einer weiteren Partnerbank der FTX, aufgekauft. Chalopin soll im Januar 2022 dann eine 11,5 Mio. US-Dollar schwere Finanzspritze von Alameda Research organisiert haben, durch die Moonstone immer mehr zum Krypto-Finanzdienstleister umgestrickt werden sollte.

Die baldige Farmington State Bank ist allerdings nicht die einzige Bank, die durch den Kollaps der FTX massiv beeinträchtigt wurde. Allen voran die Silvergate ist durch die Verstrickungen zur Kryptobörse heftig ins Schwimmen geraten und hat zuletzt sogar knapp 40 % der Belegschaft entlassen, um Kosten zu sparen.


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