FTX auch in Europa vor dem Aus – CySEC fordert „sofortigen“ Betriebsstopp

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Die Börsenaufsicht von Zypern (CySEC) hat mit einem offiziellen Statement auf den Insolvenzantrag der FTX in den USA reagiert und fordert den europäischen Ableger der Kryptobörse darin auf, mit „sofortiger Wirkung“ den Betrieb einzustellen.

Wie Reuters am heutigen 11. November berichtet, hatte die CySEC die FTX Europe bereits am 9. November dazu aufgefordert, „mit sofortiger Wirkung den Betrieb einzustellen und eine Reihe von Maßnahmen zum Schutz der Anleger zu ergreifen“. Aus welchem Grund die zy­p­ri­o­tische Finanzaufsicht ihre Aufforderung nun wiederholt, ist unklar. Die FTX Europe ist eine von knapp 130 Firmen unter dem Schirm der FTX Group, die in den USA heute gemeinsam Insolvenz angemeldet haben.

Die CySEC hatte dem Ableger der FTX erst im März die Genehmigung erteilt, vom europäischen Hauptsitz in der Schweiz Geschäfte auf Zypern und damit innerhalb der gesamten Europäischen Union (EU) machen zu dürfen. Als Reaktion auf das Drama um die Kryptobörse haben Politiker und Regierungen auf der ganzen Welt strengere Vorgaben für die Kryptobranche gefordert.Auf den Bahamas, wo die Handelsplattform hauptsächlich ansässig ist, wurden sogar Teile des Vermögens der Firma von der Regierung des Inselstaates eingefroren.

Der inzwischen zurückgetretene FTX-Chef Sam Bankman-Fried hat heute angekündigt, dass er so schnell wie möglich kommunizieren will, wie die Chancen für eine Rettung der Nutzergelder stehen. Allerdings hat John Ray mittlerweile den Posten von SBF übernommen, um die Abwicklung der Kryptobörse voranzutreiben.




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