Frist rückt näher – Südkoreanischer Kryptobörse Gopax droht die Schließung

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Die südkoreanische Kryptobörse Gopax, die von der Digital Currency Group finanziert wird, sieht sich mit einer etwaigen Schließung konfrontiert, denn die Deadline für die Einholung einer offiziellen behördlichen Zulassung rückt immer näher.

Ein wichtiges Kriterium für den Erhalt einer solchen Genehmigung ist, dass die betreffenden Unternehmen Konten bei südkoreanischen Banken führen müssen. Der Haken daran ist allerdings, das die Banken des Landes größtenteils die Zusammenarbeit mit kleinen und mittleren Kryptobörsen verweigern. Lediglich die großen Krypto-Handelsplattformen Upbit, Bithumb, Korbit und Coinone genießen dieses Privileg. Die Frist zur Antragstellung für eine offizielle Betriebserlaubnis verstreicht bereits am 24. September, was die Lage umso dringlicher macht.

In einer Mitteilung vom heutigen Freitag schreibt die Gopax deshalb, dass sie sich „derzeit in Verhandlungen mit Finanzinstituten befindet, um Konten einzurichten“, und die behördlichen Auflagen doch noch erfüllen zu können.

Bis zum 24. September soll der Krypto-Handel auf der Plattform zunächst völlig normal weiterlaufen, doch falls keine Einigung mit den Banken und Aufsichtsbehörden erzielt wird, könnte auch für südkoreanische Nutzer der Betrieb schon bald eingestellt werden. Dies würde dann allerdings gesondert kommuniziert werden. Die Kryptobörse musst zuvor bereits den Zugang für ausländische Nutzer verwehren (siehe unten), was ebenso eine Folge der neuen Gesetzeslage ist.

Seit dem 17. September ist die Gopax nicht mehr für ausländische Nutzer erreichbair. Quelle: Gopax

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