Finanzmarktaufsicht von Singapur erwägt weitere Restriktionen für Krypto-Handel

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Die Finanzmarktaufsicht von Singapur (MAS) „erwägt vorsichtig“ Maßnahmen zur Einschränkung des Krypto-Handels durch Privatanleger, wie die Behörde nun verraten hat.

Wie Tharman Shanmugaratnam, der singapurische Finanzminister und gleichzeitig Vorsitzende der MAS, am heutigen Montag bekanntgegeben hat, könnte die Finanzmarktaufsicht zukünftig „Beschränkungen für die Teilnahme von Privatanlegern“ am Kryptomarkt einführen. In diesem Zusammenhang fordert Shanmugaratnam auch mehr Klarheit und Zusammenarbeit bei der weltweiten Regulierung der Kryptomärkte, denn diese sind „von Natur aus ohne Grenzen“.

Im Januar hatte die MAS Krypto-Dienstleistern bereits das Werben im öffentlichen Raum untersagt und den Betrieb von Krypto-Geldautomaten in Singapur verboten, denn letztere würden „den Umgang mit Kryptowährungen und die damit einhergehenden Risiken trivialisieren“. Wie die Behörde angibt, ermöglicht ihr das Gesetz für Zahlungsdienstleistungen weitreichende Handhabe, um „den Anlegerschutz, die Finanzstabilität und die Wirksamkeit der Geldpolitik sicherzustellen“.

Wie die Finanzmarktaufsicht erklärt, haben allen voran „die jüngsten Entwicklungen“ auf dem Kryptomarkt dafür gesorgt, dass sich die Behörde nun wieder berufen fühlt, die Risiken der Anlageklasse hervorzuheben. Nicht ohne Grund, denn der in Singapur ansässige Krypto-Hedgefonds Three Arrows Capital (3AC) der zuletzt in Schieflage geraten ist und als wichtiger Dominostein der Kryptobranche gilt, soll gegenüber der MAS „Falschangaben“ gemacht haben, durch die das tatsächliche Risiko der inzwischen drohenden Insolvenz verschleiert wurde.

 

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