Feindliche Übernahmen von DAOs verhindern

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  • Web3-Beraterin spricht über Risiken bei DAOs und schlägt die “Giftpillen” als Gegenmaßnahme vor.
  • Damit können Angreifer die DAO nicht mehr so einfach übernehmen.
  • Sie schlägt doch eine Einschränkung der Stimmrechte vor.

Auf der Ethereum Community Conference 5 in Paris sprach Hilary Kivitz, eine Web3-Beraterin und ehemalige Partnerin bei a16z Crypto, über dezentrale autonome Organisationen (DAOs) und die Gegenmaßnahmen, die sie gegen feindliche Übernahmen ergreifen könnten. 

Kivitz hat hier Schutzkonzepte aus dem traditionellen Finanzwesen angesprochen, die möglicherweise bei DAOs angewendet werden könnten, um das immer größer werdende Risiko feindlicher Übernahmen zu bekämpfen.

Kivitz erklärte, die DAO-Governance bringe einige Risiken mit sich, wie etwa den Kauf von Stimmen, womit Angreifer die Kontrolle übernehmen könnten. Laut Kivitz können die Angreifer damit die DAO-Kassen plündern und die gesperrten Vermögenswerte übernehmen. Sie erläuterte auch das Konzept der leeren Stimmzettel:

“Bei diesem Mechanismus ist vorgesehen, dass der Exporteur sich den Token leiht, die Abstimmung durchführt und den Kredit mit dem Token zurückzahlt.”

Kivitz erklärte, die traditionellen Finanzinstrumente, die zur Bekämpfung eben dieser Risiken eingesetzt werden, könne man auch im Rahmen des Web3 einsetzen. Unter den Lösungen, die sie vorstellte, sind etwa “Giftpillen”. Ein Mechanismus aus dem traditionellen Finanzwesen, bei dem die Kosten für eine Übernahme in die Höhe getrieben und andere Abschreckungen im Hinblick auf feindliche Übernahmeversuche geschaffen werden könnten.

Kivitz sagte, diese Giftpillen könnte man in die Smart Contracts und Governance-Dokumente einbetten, so dass sie nicht durch eine Abstimmung entfernt werden könnten. Das könnte “zu einer massiven Verwässerung für den Angreifer führen”, wie sie meinte.

Neben den Giftpillen sprach Kivitz auch über Einschränkungen für das Stimmrecht. Hier wird festgelegt, wie groß das Stimmrecht eines Inhabers sein kann, unabhängig davon, wie viel er innerhalb des Netzes besitzt. Dadurch wird sichergestellt, dass die Stimmung auch für andere Inhaber mit einer geringeren Beteiligung fair verläuft.

Im Februar haben die Marshallinseln DAOs offiziell als juristische Personen anerkannt, so dass Blockchain-Projekte, die der Community gehören und von dieser verwaltet werden, in dem Land registriert und gegründet werden können.

Anfang Juli sagte der Krypto-Autor Alex Tapscott gegenüber Cointelegraph, die Entwicklungen bei DAOs sei eines der wichtigsten Dinge, die Investoren im Krypto-Winter im Auge behalten sollten. Tapscott sagte, DAOs könnten möglicherweise Unternehmen als Methode zur Organisation von Ressourcen ergänzen.

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