Europäische Zentralbank (EZB) legt Grundstein für einheitliche Krypto-Regulierung

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Die Europäische Zentralbank (EZB) will den Grundstein für die Harmonisierung der Krypto-Regulierung in Europa legen, indem sie nun die groben Kriterien für die einheitliche Beaufsichtigung der Branche vorgibt.

Wie die Abteilung für Bankenaufsicht der EZB in einer entsprechenden Mitteilung vom gestrigen Mittwoch angekündigt hat, sieht sich die Zentralbank berufen, eine federführende Rolle einzunehmen, da „die nationalen Gesetzesrahmen für Kryptowährungen stark voneinander abweichen“. Zudem würden sich auch die bisher vorgestellten Ansätze zur Harmonisierung deutlich unterscheiden. Als maßgebende Leitplanke für die Zulassung von Krypto-Unternehmen nennt die EZB die sogenannte Eigenkapitalrichtlinie der Europäischen Union (EU), die seit 2013 gilt.

Demnach will die Europäische Zentralbank Unterscheidungen nach dem jeweiligen Geschäftsmodell, der internen Governance und anderen relevanten Eingenschaften, die für die Zulassung von Krypto-Unternehmen von Bedeutung sind, treffen. Dies soll in enger Abstimmung mit den Behörden zur Geldwäschebekämpfung (AML) und Bekämpfung von Finanzkriminalität der jeweiligen Länder geschehen, um die notwendigen Daten zur angemessenen Risikobewertung einholen zu können.

„Je größer die Komplexität und/oder Relevanz des Krypto-Unternehmens, desto größer müssen Fachwissen und Erfahrung der Geschäftsführung im Bereich Krypto sein“, wie die EZB erklärt. Und weiter: „Es braucht Mitglieder der Geschäftsführung oder des Vorstandes mit relevantem Fachwissen über die IT und Risikomanager mit ausreichend Erfahrung in diesem Bereich für mehr Sicherheit.“

Abschließend ergänzt die EZB, dass sie weiterhin daran arbeitet, die Rolle der Kryptobranche im europäischen Finanzsystem zu verstehen, denn diese „wird für die europäischen Bankenaufsichten in den nächsten Jahren weiterhin im Fokus stehen“. Die Verabschiedung der gemeinsamen europäischen Krypto-Regulierung Markets in Crypto-Assets (MiCA) ist bereits ein erster großer Schritt, um den Sektor innerhalb Europas greifbar zu machen und Regeln zu standardisieren.


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