Ethereum-Staking könnte Ether (ETH) zu Wertpapier machen: SEC-Vorsitzender Gary Gensler

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Aufgrund der Umstellung von Ethereum auf Proof-of-Stake (PoS) könnte die Kryptowährung wieder ins Fadenkreuz der US-Wertpapieraufsicht SEC geraten.

In einem Gespräch mit Reportern nach dem Bankenausschuss des Senats am Donnerstag sagte der SEC-Vorsitzende Gary Gensler, Kryptowährungen und Intermediäre, die es den Inhabern ermöglichen, ihre Kryptowährungen zu “staken”, könnten nach dem Howey-Test als Wertpapiere definiert werden, wie das Wall Street Journal berichtet.

“Aus der Sicht des Coin ist das ein weiteres Indiz dafür, dass das die Investoren im Rahmen des Howey-Tests Gewinne erwarten, die auf der Arbeit anderer beruhen”, so Gensler laut dem WSJ. 

Diese Kommentare machte er genau an dem Tag, an dem Ethereum auf einen Proof-of-Stake umgestellt hat. Damit gibt es auf dem Netzwerk kein Proof-of-Work (PoW)-Mining mehr, sondern Validatoren verifizieren Transaktionen und erstellen mithilfe von Staking neue Blöcke.

Gensler sagte, die Möglichkeit, Coins zu staken, hätte zur Folge, dass Investoren Gewinne erwarten, die auf der Arbeit anderer beruhen.

Gensler erklärte weiter, dass Vermittler, die ihren Kunden Staking anbieten, etwas ähnliches wie eine Kreditvergabe machen, sie würden es nur anders bezeichnen.

Die SEC hat zuvor erklärt, sie betrachte Ether (ETH) nicht als Wertpapier. Die US Regulierungsbehörde CFTC und die SEC sind sich darüber einig, dass es sich eher um einen Rohstoff handelt.

Die SEC beobachtete den Krypto-Bereich sehr genau. Insbesondere hat die Behörde die Projekte im Auge, deren Vermögenswerte sie als Wertpapiere einstuft. Die Aufsichtsbehörde steht derzeit mit Ripple Labs in einem Gerichtsstreit um den Status des XRP-Tokens.

Die SEC hat Firmen, die Krypto-Kreditprodukte anbieten, dazu gedrängt, sich bei ihr registrieren zu lassen. Im Februar wurde gegen BlockFi eine Strafe in Höhe von 100 Millionen US-Dollar verhängt, weil das Unternehmen hochverzinsliche Konten nicht registriert hatte, die die SEC als Wertpapiere betrachtet.

Gabor Gurbacs, Director of Digital Assets Strategy bei der amerikanischen Investmentfirma VanEck, twitterte , er sage seit über sechs Jahren, “dass Übergänge von POW zu POS die Aufmerksamkeit der Regulierungsbehörden auf sich ziehen können”.

Gurbacs erklärte, er sage nicht, dass ETH aufgrund seines Konsensmechanismus unbedingt ein Wertpapier sei. Regulierungsbehörden würden Gewinne aus dem Staking allerdings im Rahmen des Howey Test als Dividenden betrachten.

Der Howey-Test geht auf einen Fall des Obersten Gerichtshofs aus dem Jahr 1946 zurück, in dem das Gericht feststellte, ob ein Geschäft als Investitionsvertrag zu betrachten ist. Wenn das der Fall ist, wird es als Wertpapier eingestuft und fällt unter das Wertpapiergesetz von 1933.




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