Erster amerikanischer „Bitcoin-ETF“ – SEC winkt Volt Equity ETF durch

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Die amerikanische Börsenaufsicht SEC hat den Volt Crypto Industry Revolution and Tech ETF durchgewunken, durch den Investmentfirmen und Anleger auf indirektem Weg zu beträchtlichen Teilen in Bitcoin (BTC) investieren können.

Der Indexfonds (ETF) bildet Unternehmen ab, die an der „Industriellen Bitcoin-Revolution“ beteiligt sind. Dabei handelt es sich um Firmen, die einen Großteil ihres Vermögens in BTC halten oder die Mehrheit ihres Umsatzes durch Bitcoin-Mining, den Bitcoin-Handel oder den anderweitigen Umgang mit der marktführenden Kryptowährung erzielen. Laut SEC-Antrag sollen 80 % des Investmentfonds in derartige Firmen investiert werden. Der neue ETF soll bei der New York Stock Exchange Arca unter dem Ticker BTCR in die Notierung genommen werden.

Die amerikanische Börsenaufsicht hadert schon seit Jahren mit der Genehmigung eines wahrhaftigen Bitcoin-ETFs. Erst letzten Freitag hat die Regulierungsbehörde deshalb erneut die Entscheidungen zu vier ausstehenden Bitcoin-ETFs aufgeschoben. Die Fristen für den Global X Bitcoin Trust, den Valkyrie XBTO Bitcoin Futures Fund, den WisdomTree Bitcoin Trust und den Kryptoin Bitcoin ETF sind jetzt dementsprechend auf den 21. November, 8. Dezember, 11. Dezember und 24. Dezember verlegt.

Im Gegensatz zu diesen „direkten“ Bitcoin-ETFs ist der Volt Equity Fund kein Indexfonds, der unmittelbar die Kursentwicklung von Bitcoin nachzeichnet. Vielmehr handelt es sich bei letzterem um einen ETF, der in Firmen investiert, die mehrheitlich mit Bitcoin arbeiten, und deshalb eng mit der Wertentwicklung der Kryptowährung verwoben sind. Das Finanzprodukt von Volt ist für amerikanische Anleger zunächst also gewissermaßen der einzige verfügbare „Bitcoin-ETF“.

Immerhin weicht die SEC ihre Haltung langsam auf, allerdings mit einem Vorbehalt. Während die Behörde einen ETF auf Grundlage des Kassapreises von Bitcoin weiter ablehnt, könnten schon bald Indexfonds, die auf Bitcoin-Futures basieren, grünes Licht bekommen, wie Bloomberg-Analyst Eric Balchunas meint.

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