Erneute “Inflationsspitze” in den USA? — Fünf wichtige Dinge bei Bitcoin (BTC) diese Woche

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Diese Kursanalyse wurde im Zusammenarbeit mit der Kryptobörse Bitget vorbereitet. Bitget wurde 2018 gegründet und ist eine der fünf weltweit führenden Kryptowährungsbörsen. Sie bietet innovative Produkte sowie Copy- und Social-Trading-Dienste. Derzeit bedient Bitget über 8 Millionen Nutzer in mehr als 100 Ländern weltweit.

Bitcoin (BTC) beginnt die erste Woche des Jahres 2023 sehr unspektakulär. Volatilität bleibt aus und auch die Trader warten erst einmal lieber ab.

Nachdem der Kurs sich über Weihnachten und Neujahr ruhig verhalten hat, liegt er weiter in einer engen Spanne.

Das Jahr über hat BTC 65 Prozent verloren, was wohl einen klassischen Bärenmarkt darstellt. Doch derzeit prognostizieren nur wenige eine Erholung.

Die Situation ist für den durchschnittlichen Hodler sehr kompliziert. Alle Augen sind auf die US-Zentralbank und die Entwicklung des US-Dollar gerichtet.

Cointelegraph betrachtet wichtige Faktoren für den BTC-Kurs in der kommenden Woche und darüber hinaus.

Bitcoin-Trader fürchten neue Tiefs: Kurs stagniert

Bitcoin-Hodler wünschen sich zwar Volatilität, doch bisher verhielt sich der BTC-Kurs äußerst ruhig, wie aus Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView hervorgeht.

Offenbar kann nichts die Volatilität anheizen.

Wie Cointelegraph berichtete ist die Bitcoin-Volatilität sogar zum Ende des Jahres auf einen Tiefststand gefallen, wie der Indikator BVOL zeigt.

Bitcoin Historical Volatility Index (BVOL), Wochenchart. Quelle: TradingView

Trader sind daher eher zurückhaltend in Bezug auf BTC/USD, da es keine Anzeichen einer grundlegenden Änderung gibt.

“Es braucht nur einen kleinen Anstieg auf den Widerstand, um alle wieder bullisch zu machen. Die gleiche Bullenfalle ist das ganze Jahr 2022 über mehrmals passiert, aber die Leute lernen einfach nicht”, so Il Capo of Crypto.

“12.000 US-Dollar sind sehr wahrscheinlich.”

BTC/USD, kommentierter Chart. Quelle: Il Capo of Crypto/ Twitter

Zurzeit tendiert Bitcoin leicht nach oben und hat erstmals seit einigen Tagen wieder die Marke von 16.700 US-Dollar überstiegen.

BTC/USD, 1-Stunden-Kerzenchart (Bitstamp). Quelle: TradingView

Auch der bekannte Trader und Analyst Pentoshi, warnte ebenfalls, dass 12.000 US-Dollar eine wichtige Unterstützung sei, die Bitcoin erneut testen müsste.

BTC/USD kommentierter Chart. Quelle: Pentoshi/Twitter

Der Analyst Toni Ghinea bekräftigte unterdessen erneut, dass BTC/USD erst bei 11.000 bis 14.000 US-Dollar einen Boden erreichen würde.

“‘Ich erwarte, dass diese Niveaus in 2-3 Monaten erreicht werden”, wie es am 1. Januar in Kommentaren auf Twitter hieß.

Michael Burry warnt: Inflation kommt wieder

In einer Woche werden die Daten zum US-Verbraucherpreisindex für Dezember veröffentlicht.

Aber schon in dieser Woche die Daten zum Einkaufsmanagerindex und den Beschäftigungszahlen in den USA heraus. Also gibt es einiges, dass man im Auge behalten sollte.

Kurz- bis mittelfristig wird die Inflation zurückgehen, wie es vom FedWatch Tool der CME Group heißt. Das gibt Risikoanlagen Raum für Entwicklung.

Die US-Zentralbank hat noch nicht signalisiert, dass sie mit den Zinserhöhungen aufhören wird. Die Sprünge sind allerdings kleiner geworden. Sobald es derartige Signale gibt, sollte sich die Stimmung bei den Risikoanlagen verbessern.

Wahrscheinliche Zinssatzziele der Fed, Chart. Quelle: CME Group

Am 4. Januar veröffentlicht die US-Zentralbank Einzelheiten zu ihrem FOMC-Meeting. Das sollte ein besseres Bild im Hinblick auf die nächsten politischen Schritte vermitteln.

Der Investor Miachel Burry glaubt allerdings, dass es sich mit der Inflation noch nicht erledigt hat.

“Die Inflation hat eine Spitze erreicht. Aber das ist nicht die letzte Spitze von diesem Zyklus”, wie er in einem Tweet am 2. Januar warnte.

“Der Verbraucherpreisindex wird wahrscheinlich niedriger ausfallen, möglicherweise sogar negativ im 2. Halbjahr 2023. Und die USA wird in Rezession gehen.” Die US-Zentralbank wird die Zinsen senken und die Regierung wird die Wirtschaft stimulieren. Und schon gibt es eine weitere Inflationsspitze. Das ist nicht schwer.”

Auf dem Aktienmarkt sieht man bereits die Ergebnisse der Politik der US-Zentralbank. Der S&P 500 ist im Jahresvergleich um 1.000 Punkte gesunken und hat damit den Großteil aller Schätzungen enttäuscht.

Der US-Dollar-Index hat auch bereits Schwierigkeiten, sich zu halten. Das könnte der erste Hoffnungsschimmer für Krypto-Vermögenswerte sein.

Der US-Dollar-Index (DXY) droht derzeit unter Unterstützungen zu fallen, die seit über 6 Monaten nicht mehr erreicht wurden.

“Märkte: DXY kurz vor erneutem Einbruch, 10-Jahres-Renditen stoßen auf Widerstand, WTI Rohöl erholt sich auf ein Widerstand, Gold steht an einem Widerstand, Aktien stagnieren”, so Callum Thomas, Gründer und Forschungsleiter bei Top Down Charts.

US-Dollar-Währungsindex, 1-Wochen-Chart. Quelle: TradingView

Mining-Schwierigkeit kurz vor Rückgang: Hashrate-Daten eher düster

Schon zu Beginn des Jahres tut sich einiges bei den Bitcoin-Fundamentaldaten.

Am 3. Januar wird die Mining-Schwierigkeit bei Bitcoin angepasst. Das bedeutet, dass Miner weiter unter Druck sind.

Nach dem Anstieg um 3,27 Prozent am 19. Dezember, wird die Schwierigkeit nun um etwa 3,5 Prozent sinken, wie aus Daten von BTC.com hervorgeht.

Überblick über die Fundamentaldaten des Bitcoin-Netzwerks (Screenshot). Quelle: BTC.com

Die Daten zur Schwierigkeit bieten einen guten Einblick in die Gesundheit von Bitcoin.O Obwohl derzeit die finanzielle Situation bei Minern besorgniserregend ist, ist der Wettbewerb um die Block-Belohnungen weiter sehr stark.

Daten von Ende Dezember zeigen, dass die Hashrate ein Jahrestief erreicht hat.

“Das ist bei weitem die brutalste Bitcoin-Miner-Kapitulation seit 2016 und möglicherweise überhaupt”, so Charles Edwards, der Gründer von Capriole Investments damals in einem Kommentar:

“Die Hash Ribbons zeigen die niedrigste Bitcoin-Hashrate des Jahres 2022. Viele Miner gehen in Insolvenz und werden zahlungsunfähig, weil die Gewinnspannen immer kleiner werden.”

Bitcoin Hash Ribbons, Chart. Quelle: Charles Edwards/ Twitter

In einem beigefügten Chart sieht man, dass der Bitcoin-Indikator Hash Ribbons erneut in eine “Kapitulationszone” gerutscht ist. Das heißt, dass viele Miner ihren Betrieb einstellen werden und die die Hashrate zurückgehen wird. Etwas ähnliches ist im Juli 2022 und ein Jahr zuvor passiert.

Wie Cointelegraph berichtete, bleiben auch große Bitcoin-Mining-Unternehmen nicht verschont. Core Scientific hat etwa einen vorläufigen Insolvenzkredit in Höhe von fast 40 Millionen US-Dollar von Gläubigern erhalten.

BTC-Angebot stagniert

Aufgrund der fehlenden Volatilität haben Hodler auch kaum einen Anreiz, zu verkaufen.

Aktuelle On-Chain-Daten zeigen, dass das BTC-Angebot immer häufiger ruht.

Laut der On-Chain-Analysefirma Glassnode ist das ruhende Angebot auf dem höchsten Niveau seit Januar 2018.

BTC-Angebot, das zuletzt vor 5-7 Jahren aktiv war, Chart. Quelle: Glassnode/ Twitter

Das letzte Jahr über hat sich dieser Trend etabliert, da diejenigen, die BTC im letzten Halbierungszyklus gekauft haben, nun wieder ihre Einstiegskurse erreichen.

Je älter das Angebot, desto geringer die Wahrscheinlichkeit, dass Coins kurzfristig bewegt werden.

Die Menge an BTC, die zuletzt vor drei bis sechs Monaten aktiv waren, ist nun auf einem Fünfjahrestief, wie Glassnode erklärte. Die Menge an BTC, die zuletzt vor drei bis sechs Jahren aktiv waren, sind nun auf einem Einjahrestief.

BTC, die zuletzt vor drei bis sechs Monaten aktiv waren, Chart. Quelle: Glassnode/ Twitter

“Das Angebot wird wieder knapper”, so die Analyseressource Stockmoney Lizards in Reaktion auf die Daten zu ruhenden Bitcoin Ende letzten Monat.

Ein beigefügter Chart zeigt die Beziehung zwischen ruhendem Angebot und Makro-Hochs und -Tiefs bei der BTC-Kursentwicklung.

BTC/USD kommentierter Chart. Quelle: Stockmoney Lizards/ Twitter

Stimmung sehr gemischt

Auch die gemischte Stimmung zeigt die Unsicherheit der Trader im Hinblick auf die zukünftige Entwicklung von Bitcoin.

Der Crypto Fear & Greed Index liegt weiter knapp über “extremer Angst”.

Die Meinungen, wie schlimm es um den Kryptomarkt wirklich steht, sind besonders seit dem Zusammenbruch von FTX sehr gespalten.

Zuletzt lag der Index im November bei “extremer Angst”.

Wie Cointelegraph bereits erklärte, kann der Fear & Greed wichtige Einblicke in die Marktaktivität anhand des Verhaltens der Anleger bieten. Im Jahr 2022 erreichte der Index ein Tief von 6/100. In der Geschichte von Bitcoin wurden solche Werte nur äußerst selten erreicht.

“Trotz des brutalen Jahres 2022 für Krypto im Hinblick auf die Stimmung, war ich noch nie so langfristig gespannt auf die Branche”, so Daniel Cheung, Mitbegründer der Investmentfirma Syncacy Capital, am 1. Januar auf Twitter.

Crypto Fear & Greed Index (Screenshot). Quelle: Alternativ.me

Die Ansichten, Gedanken und Meinungen, die hier geäußert werden, sind allein die des Autors und spiegeln nicht unbedingt die Ansichten und Meinungen von Cointelegraph wider.




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