„Erdbeben“ um die FTX hat auch Hardware-Wallets von Ledger erschüttert

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Der marktführende Hardware-Wallet-Anbieter Ledger hatte im Zuge der Entwicklungen um die in Schieflage geratene Kryptobörse FTX mit technischen Problemen zu kämpfen, nachdem Krypto-Nutzer in großen Mengen ihre Gelder von der Plattform ausgebucht und auf ihre Ledger-Wallets transferiert haben.

Entsprechend verzeichnete Ledger am 9. November eine „massive Nutzung“ der eigenen Dienste, was wiederum zu „einigen Problemen mit der Skalierbarkeit“ geführt hat, wie der Technische Direktor Charles Guillemet auf Twitter bestätigt hat.

Guillemet führt die temporären technischen Probleme des Wallet-Anbieters direkt auf die Krise der einflussreichen Kryptobörse FTX zurück, denn die rasanten Ereignisse um die Handelsplattform haben dazu geführt, dass eine Vielzahl an Krypto-Anlegern in kürzester Zeit versucht hat, ihre Kryptowährungen auf Hardware-Wallets des Dienstleisters zu retten:

„Nach dem Erdbeben um die FTX haben wir einen massiven Abfluss von Kryptow-Vermögen auf Ledger-Wallets verzeichnet.“

Wie Guillemet angibt, konnte sein Team die technischen Probleme jedoch bereits am darauffolgenden Morgen um 05:30 Uhr (UTC) beheben.

Ursprünglich hatte Ledger die Probleme am 9. November um 23:00 Uhr (UTC) gemeldet und dabei angegeben, dass das Wallet-Interface Ledger Live nur mit verringerter Serverleistung betrieben werden konnte.

„Die jeweiligen Probleme haben sich ganz unterschiedlich geäußert, darunter zum Beispiel Verbindungsfehler beim Zugriff auf My Ledger und Schwierigkeiten bei der Durchführung von Genuine Check“, so Ledger in einem Tweet. Gleichsam betont der Dienstleister, dass dennoch alle Kundengelder sicher sind.

Ein zwischenzeitlicher Serverausfall konnte schon nach einer Stunde behoben werden, wie das Unternehmen weniger später ebenfalls auf Twitter vermeldet hatte: „Unser Serverausfall wurde behoben und alle Systeme sind wieder in Betrieb.“

Der Serverausfall hatte zur Folge, dass einige Nutzer vorübergehend gar keine Transaktionen per Ledger Live abwickeln konnten, darunter auch Auszahlungen von Kryptobörsen wie der FTX.

Die Krypto-Community zeigte sich in den sozialen Medien überwiegend optimistisch, dass Ledger die Lage im Griff hat. Allerdings gab es auch kritische Stimmen, die sich an der konkreten Kommunikation des Wallet-Services störten, denn dieser erinnerte mit seinen Formulierungen über „sichere Kundengelder“ ungewollt an Aussagen, die FTX-Chef Sam Bankman-Fried noch kurze Zeit vorher getätigt hatte, ehe bekanntwurde, wie schlecht es um die Kryptobörse tatsächlich steht.




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