Entwickler aus Madrid bauen IOTA-basierte Infoplattform für den Kampf gegen Corona

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Ein in Madrid ansässiges Team, einem der Epizentren des Coronavirus, hat eine IOTA Tango Plattform für den Kampf gegen die Pandemie entwickelt.

AidSquad

Die GeoDB ist ein Blockchain-basiertes Netzwerk, auf dem Big Data über COVID-19 öffentlich gemacht wird. Luis Gelado, der CEO und Gründer von GeoDB erklärt gegenüber Cointelegraph, was ihn zur Erstellung des neuen, auf AidSquad getauften, Projektes gebracht hat:

„Da ich jetzt schon einige Wochen zuhause bin, war mir an einem Wochenende langweilig und da überkam mich das Gefühl, dass ich irgendwie helfen muss. Wir haben hier die Möglichkeit, ein konkretes Problem zu lösen und einen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten.“

Quelle: GeoDB

Zu diesem Zweck können die Nutzer der Plattform ihre persönlichen Gesundheitsdaten eintragen. Dabei werden Daten wie Alter, Geschlecht und vorhandene Corona-Symptome erfasst. Zusätzlich wertet die App den ungefähren Standort des Nutzers aus. Die Daten werden dann anonym im IOTA Tangle gespeichert. Anhand dieser Daten werden wiederum Heatmaps erstellt, die die Ausbreitung von COVID-19 nachzeichnen.

Quelle: GeoDB

Zurzeit ist die App allerdings nur als Android Package Kit (apk) verfügbar, da sowohl der Apple Store als auch der Google Play Store alle Corona-bezogenen Apps verbieten, da einige betrügerische Entwickler die entstandene Panik ausnutzen. Gelado geht jedoch davon aus, dass seine App früher oder später in beiden Stores verfügbar sein wird.

Quelle: GeoDB

Für das Eintragen der eigenen Daten werden die Nutzer von der App mit „Karma Punkten“ und Aid Squad Tokens belohnt. Die Karma Punkte sind eine Art Spielwährung, ähnlich wie bei Duolingo, wohingegen die Aid Squad Tokens einen echten Gegenwert haben und von den Nutzern an eine karitative Einrichtung ihrer Wahl gespendet werden können.

Regierung lässt Bürger im Dunkeln

Abschließend betont Gelado, dass viele Spanier unzufrieden mit der Informationspolitik der Regierung während der Corona-Krise sind, weshalb sie sich im Dunkeln gelassen fühlen:

„Die Menschen sind sauer auf die Politik. Wir haben ein Recht auf Informationen, doch sie geben uns diese Informationen nicht. Deshalb haben wir ein Netzwerk aufgebaut, über das die Bürger völlig datengeschützt Informationen austauschen können. Die Regierung hat zwar auch ihre Tools entwickelt, aber in diesen muss man viele private Informationen preisgeben.“

 Von dem Projekt aus der spanischen Hauptstadt könnten allerdings nicht nur die Menschen vor Ort profitieren, sondern auch der Rest der Welt. Besonders die USA könnte von der Verbreitung entsprechender Informationen profitieren, da die Vereinigten Staaten am 26. März die weltweite Spitze hinsichtlich der gezählten Corona-Infektionen eingenommen hat.


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