Einladung als Sprecher auf Veranstaltungen macht Krypto-Community sauer

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Der ehemalige FTX-CEO Sam Bankman-Fried hat erneut den Zorn der Krypto-Community erregt. Dieses Mal ist es sein geplanter Auftritt bei einer Konferenz in New York City am 30. November. 

Crypto Twitter fragt sich, warum der ehemalige CEO der inzwischen insolventen Börse angesichts der Ereignisse des letzten Monats weiterhin auf freiem Fuß ist.

In einem Twitter-Post vom 23. November kündigte Bankman-Fried an, dass er mit dem New York Times-Journalisten Andrew Sorkin auf dem DealBook Summit sprechen werde.

Diese Nachricht wurde von Sorkin öffentlich bestätigt: “Es gibt eine Menge wichtiger Fragen, die gestellt und beantwortet werden müssen. Nichts ist tabu.”

Nach dem Zusammenbruch von FTX hatten sich einige Leute in der Community gefragt, ob Bankman-Fried weiter einfach zu seinen Konferenzterminen gehen würde, darunter auch den DealBook Summit.

Ein Sprecher der New York Times bestätigte gegenüber Cointelegraph, dass Bankman-Fried bereits vor einigen Monaten und damit lange vor dem FTX-Crash zum DealBook Summit eingeladen wurde und er das Interview wahrscheinlich virtuell von den Bahamas aus führen würde: 

“Wir haben Herrn Bankman-Fried vor einigen Monaten zu einem Interview auf dem Summit eingeladen. Derzeit gehen wir davon aus, dass Herr Bankman-Fried von den Bahamas aus an dem Gespräch teilnehmen wird.”

Laut einem Bericht von Gawker vom 11. November war Bankman-Fried zuvor auf der Webseite als “C.E.O, FTX” aufgeführt. Nun wurde diese Beschreibung inzwischen in “Gründer, FTX” geändert, da er seit dem Insolvenzantrag von dem Posten als CEO zurückgetreten ist.

Sam Bankman-Fried ist oben auf der Seite der Referenten des DealBook Summit aufgeführt. Quelle: The New York Times

Crypto-Twitter reagiert

Einige Mitglieder der Krypto-Community haben die Nachricht nicht gut aufgenommen. In Kommentaren hieß es, dass Bankman-Fried in Haft sitzen sollte, anstatt frei auf Konferenzen zu sprechen.

Der US-Staatsanwalt John Deaton und Gründer von Crypto Law kommentierte auf Twitter, wenn die US-Strafverfolgungsbehörden Bankman-Fried bei seiner Einreise in die USA nächste Woche nicht wegen Betrugs und Diebstahls verhaften und anklagen, sei das Justizsystem “kompromittiert”.

Die britische Prominente und Bitcoin-Befürworterin Layah Heilpern sagte auf Twitter, es sei “widerlich”, dass Bankman-Fried auf der Bühne sprechen werde anstatt verhaftet zu werden.

Ryan Adams, Gründer der Investmentfirma Mythos Capital und Bankless, ging noch einen Schritt weiter und sprach über die Inhaftierung von Alexey Pertsew, dem Hauptentwickler hinter dem von den USA sanktionierten Krypto-Mixer Tornado Cash. Diese verglich er mit dem Verhalten von Bankman-Fried, wo noch ermittelt wird.

Der Vorsitzende des Real Bedford FC und Bitcoin-Befürworter Peter McCormack scherzte unterdessen, Bankman-Fried würde “einen Nobelpreis”erhalten, wenn das so weitergehe.

Die New York Times wurde kürzlich von der Krypto-Community kritisiert, weil sie eine “Lobeshymne auf SBF” schrieb, die Bankman-Frieds mutmaßliche Betrügereien und Verbrechen nur oberflächlich anschnitt. Stattdessen stand die Frage im Zentrum, ob er genug Schlaf bekomme. 

Bankman-Fried soll sich derzeit auf den Bahamas aufhalten, wie auf Bildern von Crypto Crib vom 23. November zu sehen ist. Auf diesen sah man Bankman-Fried mit seiner Mutter und einigen anderen Personen in seinem Penthouse auf den Bahamas beim Essen.




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