Drahtzieher hinter indischem Krypto-Betrugsprojekt am Flughafen von Delhi verhaftet

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Ein 60-jähriger Mann wurde am Donnerstag auf dem Indira Gandhi International Airport in Delhi festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, der Drahtzieher eines 25 Mio. Rupien (340.000 US-Dollar) schweren Krypto-Betrugsprojekts zu sein.

Der ehemalige Juwelier und Postkartenhersteller Umesh Verma wurde von der Abteilung für Wirtschaftsverbrechen der Polizei von Delhi festgenommen, nachdem er aus Dubai nach Indien zurückgekehrt war.

Verma und sein Sohn Bharat sollen Hunderte Menschen dazu bewogen haben, in ein betrügerisches Krypto-Projekt namens Pluto Exchange zu investieren, das monatliche Renditen von 20 bis 30 % versprochen hat.

Das Projekt hat dazu eine vermeintliche „Kryptowährung“ namens Coin Zarus herausgegeben, die die Anleger im Gegenzug für ihre Investitionen gekauft haben. Schon kurze Zeit nachdem das Schneeballsystem im November 2017 seinen Betrieb aufgenommen hatte, wurden allerdings keine Renditen mehr ausgezahlt und Verma verschwand von der Bildfläche. 2018 tauchte er dann wieder in Dubai auf.

Die Polizei von Delhi hat im September 2020 eine Anklage wegen Veruntreuung von Geldern gegen Verma eingereicht, auf deren Grundlage dieser am Silvesterabend verhaftet wurde.

Laut einem Bericht der Hindustan Times hatte die Pluto Exchange zudem Indiens erste Trading-App für Kryptowährungen herausgebracht, über die Bitcoin (BTC) angeblich per Smartphone gehandelt werden konnte.

Verma war bereits im Dezember 2017 wegen Goldschmuggel in Haft, was jedoch nicht in Verbindung zum gegenwärtigen Fall steht.

Auch die legale Nutzung von Kryptowährungen hat in Indien derzeit noch einen schweren Stand, denn obwohl das indische Verfassungsgericht 2020 ein etwaiges Krypto-Verbot der Zentralbank des Landes aufgehoben hatte, sehen viele Anleger noch beträchtliche Hürden für den Einstieg in den Kryptomarkt.


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