Dollar gegenüber Euro sehr stark

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Bitcoin (BTC) ist letzte Woche wieder auf über 50.000 US-Dollar geklettert und hat damit seine Stärke wiedererlangt. Am 27. Dezember konnte er das psychologisch wichtige Niveau als Unterstützung halten. Unterdessen hat sich der US-Dollar ebenfalls von einem kritischen Niveau aus erholt und signalisiert, dass die Rallye bis ins Jahr 2022 weitergehen wird.

Ausbruch aus Dreieck

Der US-Dollar Index (DXY) misst die Stärke der Währung gegenüber einem Korb der wichtigsten ausländischen Währungen und bildet auf seinem Tageschart ein “symmetrisches Dreiecks”.

Dabei hat der Index die untere Trendlinie der Struktur als solides Unterstützungsniveau halten können und damit signalisiert, dass der nächste Ausbruch nach oben stattfindet.

DXY Tageskurschart mit symmetrischem Dreieck. Quelle: TradingView

Sollte es zu einem Ausbruch aus dem symmetrischen Dreieck kommen, liegt das technische Gewinnziel für Bullen so hoch wie der maximale Abstand zwischen der oberen und unteren Trendlinie der Struktur, gemessen vom Ausbruchspunkt. Damit ist der Dollar auf dem Weg zu einem Niveau von 97,80.

Schwacher Euro Ursache für Dollar-Stärke

Diese bullischen Aussichten für den US-Dollar folgten auf die Bekanntgabe der Pläne der US-Zentralbank, die Geldmenge zu reduzieren. Die US-Notenbank signalisierte Anfang Dezember, sie sei bereit, die Geldpolitik schneller als erwartet zu straffen. Sie fügte hinzu, sie werde im Jahr 2022 drei weitere Zinserhöhungen vornehmen.

Die jüngste Stärke des Dollar-Index ist zum Teil auf die Finanzpolitik in der Eurozone zurückzuführen. Die Europäische Zentralbank hat eine Welle von Konjunkturprogrammen aufgrund der Corona-Pandemie lanciert und den Banken der Eurozone damit überschüssige Barmittel beschert, wie das Finanzforschungsunternehmen FactSet feststellte.

EUR/USD-Tageskurschart mit Abwärtstrend seit Mai 2021. Quelle: TradingView

Infolgedessen tauschen diese Banken nun ihre überschüssigen Euro in Dollar über die Reverse-Repo der US-Zentralbank, wodurch diese 0,05 Prozent Zinsen für das Parken von Bargeld erhalten. Das ist mehr als bei den kurzfristigen europäischen Staatsanleihen, die mit einer negativen Rendite einhergehen. 

Am 20. Dezember flossen fast 1,7 Billionen US-Dollar in die Reverse-Repo der US-Zentralbank. Das ist der bisher höchste Zufluss an einem Tag.

Tägliche Zuflüsse in die Reverse-Repo der US-Zentralbank steigen seit Mai 2021. Quelle: New Yorker Zentralbank 

Bitcoin: Sommer-Fraktal sagt Bullenlauf voraus

Der Bitcoin Kurs testet derzeit eine mehrmonatige Trendlinie als Unterstützung, die nach oben tendiert, wie im unten stehenden Chart zu sehen ist.

BTC/USD-Tageschart mit steigender Trendlinie als Unterstützung. Quelle: TradingView

Dennoch stößt der Bitcoin-Kurs nun an den Widerstand, den der gleitende 50-Tage-Durchschnitt bietet. Genau dieselbe Welle hat dazu beigetragen, dass die Erholungsversuche von Bitcoin im November ein Ende fanden. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Bullen unter dem Druck nachgeben, ist also groß.

Betrachtet man die größeren Zeitrahmen, scheint es allerdings dennoch möglich, dass Bitcoin seinen Bullenlauf im Jahr 2022 fortsetzt. Der Analyst Rekt Capital hebt hervor, dass die Kryptowährung einen Trend wiederholt, den man bereits zwischen Mai und Juli gesehen hat. Das hat später zum Anstieg auf das Allzeithoch von 69.000 US-Dollar geführt.

“Bitcoin konsolidiert weiterhin innerhalb einer Spanne, die zwischen zwei Bullenmarkt-EMAs liegt: Nämlich zwischen dem grünen Widerstand beim 21-Wochen-EMA und der blauen Unterstützung beim 50-Wochen-EMA”, wie er erklärte. Er fügte hinzu:

“Bitcoin bildete im Mai dieses Jahres eine ähnliche Spanne innerhalb dieser beiden EMAs (oranger Kreis).”

BTC/USD-Wochenchart mit “Bullenmarkt-EMAs”. Quelle: TradingView

Sollte Bitcoin jedoch unter seinen 50-Wochen-EMA fallen, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass er seinen orangefarbenen 200-Wochen-EMA testet.

BTC/USD-Wochenchart mit Unterstützung am 200-Wochen-EMA. Quelle: TradingView

Derzeit liegt der 200-Wochen-EMA bei etwa 24.250 US-Dollar.

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph.com wieder. Jeder Investment- und Handelsschritt birgt ein Risiko und man sollte gut recherchieren, bevor man eine Entscheidung trifft.




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