DOJ lehnt Auszahlungen und Stablecoin-Verkauf ab

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Das US-Justizministerium (DOJ) hat einen Einspruch gegen einen Antrag von Celsius eingereicht, demzufolge die Abhebungen für ausgewählte Kunden wieder ermöglicht werden sollten. Außerdem beantragte das Unternehmen, seine Stablecoin-Bestände verkaufen zu können.

Das DOJ sagt, die Finanzlage von Celsius sei nicht transparent und wichtige Entscheidungen wie diese erst nach Vorlage des Berichts des unabhängigen Prüfers getroffen werden sollten.

Die Entscheidung des Justizministeriums deckt sich mit den Einwänden, die das Texas State Securities Board, dass Texas Department of Banking und das Vermont Department of Financial Regulation letzte Woche vorgebracht hatten. Die drei Behörde sind dagegen, dass Celsius seine Stablecoin-Bestände veräußert, da die Gefahr bestehe, dass das Unternehmen das Kapital dazu verwendet, um seine Tätigkeit unter Verletzung bundesstaatlicher Gesetze weiterzuführen.

In einem Antrag vom 30. September hat der US-Treuhänder des US-Justizministeriums William Harrington Einwände dagegen erhoben, dass Celsius seinen “Custody”- und “Withhold”-Kunden Abhebungen ermöglicht. Als Grund dafür gab er die mangelnde Transparenz im Hinblick auf die finanzielle Situation des Unternehmens an.

Harrington erklärte in dem Antrag, dass Auszahlungen nicht ermöglicht werden sollten, bevor der Bericht des unabhängigen Prüfers über die Geschäftstätigkeit von Celsius abgeschlossen ist:

“Diese Anträge kommen zu früh und sollten bis zur Vorlage des Prüfungsberichts zurückgewiesen werden. Erstens zielt der Rücknahmeantrag darauf ab, impulsiv Geld an eine Gruppe von Gläubigern zu verteilen, bevor ein umfassendes Bild zu den Kryptowährungsbeständen der Schuldner vorliegt.”

Das DOJ hat auch einen Stablecoin-Verkauf abgelehnt und dabei auf ähnliche Bedenken der Aufsichtsbehörden in Texas und Vermont hingewiesen. Der Antrag von Celsius würde nicht konkret darlegen, “welche Auswirkungen eine solche Verteilung oder ein solcher Verkauf” auf das weitere Geschäft hätte.

“Zweitens zielt der Stablecoin-Antrag darauf ab, die von den Schuldnern gehaltenen Stablecoins zu veräußern, ohne Informationen über die Eigentumsverhältnisse, die Trennung oder die Auswirkungen eines solchen Verkaufs auf spätere Ausschüttungen an Gläubiger, die möglicherweise Stablecoins bei den Schuldnern hinterlegt haben, darzulegen”, wie es in dem Antrag weiter heißt.

Unabhängiger Prüfer ernannt

Harrington zufolge ernannte der US-Treuhänder am 29. September Shoba Pillay zur Prüferin. Das New Yorker Konkursgericht genehmigte die Ernennung noch am selben Tag.

Pillay hat nun etwa zwei Monate Zeit, einen Prüfungsbericht über Celsius zu erstellen und einzureichen, der eine klare Aufschlüsselung des Unternehmensvermögens bieten soll.

Harrington glaubt, die Anträge von Celsius sollten erst nach Vorlage dieses Berichts geprüft werden und erklärte, “jede Verteilung oder jeder Verkauf sollte aufgeschoben werden”, bis die interessierten Parteien, der US-Treuhänder und das Gericht in der Lage sind, den “Wert der Verbindlichkeiten von Celsius, der Forderungen gegen das Unternehmen und der Vermögenswerte zu ermitteln” und festzustellen, was “der Schuldner seinen Gläubigern tatsächlich zahlen will”.

Simon Dixon, Gründer der Krypto-Investmentplattform BnkToTheFuture (die der Hauptinvestor von Celsius war), sagte am 1. Oktober über Twitter voraus, Celsius werde versuchen, seine Gläubiger in Celsius (CEL)-Token im Rahmen eines Reorganisationsplans zu entschädigen, der letztendlich “nicht an den Regulierungsbehörden vorbeikommt und die Regulierungsbehörden werden Anträge stellen, das abzulehnen”.

Wenn das passiert, könnte dies laut Dixon einen Bieterkrieg um die Vermögenswerte von Celsius auslösen, ähnlich wie bei der Versteigerung der Vermögenswerte von Voyager Digital, bei der FTX US den Zuschlag erhielt.




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