Do Kwon soll gezielt den Kurs von Terra manipuliert haben

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Südkoreanische Medien berichten, dass die Strafverfolgungsbehörden des Landes inzwischen Beweise ermittelt haben, die belegen, dass Terra-Chef und Gründer Do Kwon einen seiner Mitarbeiter angewiesen haben soll, den Kurs der firmeneigenen Kryptowährung Terra (LUNA) zu manipulieren.

Der entsprechende Bericht der Korean Broadcasting System (KBS) vom 3. November zitiert eine Quelle aus der südkoreanischen Staatsanwaltschaft, die durchsickern lassen hat, dass ihr ein „Chatverlauf“ vorliegt, in dem „CEO Kwon spezifisch die Kursmanipulation angeordnet hat“.

Der etwaige Beweis soll ein „Messenger-Chat“ zwischen Kwon und einem ehemaligen Mitarbeiter von Terraform Labs sein, genauere Details will der Insider der Staatsanwaltschaft zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht offenlegen:

„Ich kann keine genauen Details nennen, aber aus einem Chatverlauf geht hervor, dass CEO Kwon die Kursmanipulation spezifisch in Auftrag gegeben hat.“

Wie genau die Kursmanipulation durchgeführt wurde, bleibt also ebenfalls unklar. Die rasante Kursentwicklung von Terra (LUNA) im letzten Bullenmarkt war jedenfalls selbst für einen insgesamt starken Markt überdurchschnittlich gut.

So konnte die Terra-Kryptowährung Ende Mai 2021 von 4,18 US-Dollar um massive 2.800 % auf ein Rekordhoch von 119,18 US-Dollar im April 2022 klettern, ehe Ende April der dramatische Zusammenbruch folgte.

Der Bericht weist gleichsam darauf hin, dass der Sprecher von Kwon derartige Anschuldigungen dementiert.

Der Aufenthaltsort des ehemaligen Terra-Chefs bleibt unterdessen unbekannt, obwohl Kwon betont, dass er sich „nicht auf der Flucht“ befindet.

Die südkoreanischen Medien spekulieren, dass Kwon von Südkorea nach Singapur ausgewandert ist, ehe er sich über Dubai und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) nach Europa abgesetzt haben soll.

„Der Reisepass von Kwon, auf den ein Haftbefehl ausgestellt ist, ist ab heute ungültig“, wie es in dem Medienbericht heißt. Und weiter:

„Do Kwon ist ab jetzt ein illegaler Einwanderer, egal wo er sich aufhält, egal in welchem Land er ist. Und er kann nicht länger zwischen Ländern reisen.“

Die weltweite Suche nach dem umstrittenen Terra-Chef hat diesen noch lange nicht davon abgehalten, weiterhin in den sozialen Medien aktiv zu sein. So zum Beispiel auch am gestrigen 3. November:




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