Diskussion über CO2-Fußabdruck beim Krypto-Mining

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Der CO2-Fußabdruck von Kryptowährungen ist dieses Jahr auf dem Weltwirtschaftsforum 2022 bei viel diskutiertes Thema. Es wird häufig gesagt, dass ein klares, ausgewogenes Konzept hier notwendig ist. Man ist sich auch einig darüber, dass über die Konsensmechanismen des Krypto-Mining vorschnell geurteilt werde, und Aufklärung und eine umsichtige Regulierung dem entgegenwirken könne.

Auf sozialen Netzwerken heißt es, “Krypto-Tribalismus” sei ein Hindernis für umweltfreundliches Krypto-Mining, so der FTX.US-Präsident Brett Harrison. Er verglich die Situation mit Politik. “Eine lautstarke Minderheit verschleiert die Meinung der Mehrheit”, während im Hintergrund ein einheitliches Vorgehen zu beobachten ist, wie er erklärte.. Er fügte hinzu: “Die Praktizierenden müssen echte Geschichten erzählen.” 

Lauren Woodman, CEO von DataKind, erklärte, es sei notwendig, “alle an einen Tisch zu bringen”. An manchen Orten werde das Krypto-Mining oft als Störung für die Energiesysteme betrachtet, von denen es abhängt, wie sie weiter sagte. Aber ein Kunde von Anchor Energy ermögliche an anderen Orten den Bau von Infrastrukturen.

Würde man unter den verschiedenen Konsensmechanismen “einen Gewinner auswählen”, würde das “den Zweck der Blockchain verfehlen”, und zwar die Interoperabilität zwischen mehreren Chains und Vermögenswerten, so Denelle Dixon, CEO der Stellar Development Foundation. Anstatt die Energieverbraucher zu verurteilen, sollte Energieeffizienz für alle gleichermaßen einen hohen Stellenwert haben.

Anthony Scaramucci, geschäftsführender Gesellschafter von Skybridge Capital, setzte Dezentralisierung mit Antifragilität gleich und erklärte, dass sich das Krypto-Mining noch in einem frühen Stadium der Entwicklung befinde. “Ein so frühes Stadium, dass man noch keinen Gewinner ausmachen kann.”

Harrison warf hierzu noch ein: “Ich denke, wir alle auf dieser Plattform sind uns einig, dass eine Regulierung notwendig ist.” Er fügte noch hinzu, dass eine verantwortungsvolle Regulierung Technologie nicht verbiete, sondern Probleme löse.

Robert Wardrop, Professor für Finanzmanagement an der Universität Cambridge und Direktor des Cambridge Centre for Alternative Finance, glaubt, dass Aufklärung und Regulierung Hand in Hand gehen müssen. Er sagte dazu:

“Vertrauen in die Technologie bedeutet Vertrauen in ihre Verwaltung.”

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