„Dezentralisierte Finanzen brauchen mehr Benutzerfreundlichkeit“

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Im Rahmen der Blockchain Futurist Conference meint Boris Alergant, dass es zukünftig eine Zusammenarbeit mit der etablierten Finanzbranche braucht, damit sich die DeFi durchsetzen können.

Der Ripple DeFi-Chef Boris Alergant ist der Ansicht, dass es eine deutlich erhöhte Benutzerfreundlichkeit im Bereich der Dezentralisierten Finanzdienstleistungen (DeFi) braucht, damit diese massentauglich werden können.

Die entsprechenden Äußerungen hat Alergant am Dienstag im Rahmen der größten kanadischen Krypto-Konferenz Blockchain Futurist Conference in Toronto gemacht. Wie Cointelegraph von dem Event berichtet, waren sich die Teilnehmer der betreffenden Podiumsdiskussion weitestgehend einig, dass zentralisierte Institutionen und Plattformen einen großen Anteil daran haben werden, die DeFi in die breite Masse zu tragen:

„Man kann sich ja vorstellen, wie das laufen würde, wenn ein durchschnittlicher Nutzer seiner Mutter vorschlägt, ihr Geld bei Aave oder ETH im Staking anzulegen. Die weiß zwar nicht, wie MetaMask funktioniert, aber will auch gerne Zinserträge verdienen. Sie möchte teilnehmen, aber weiß nicht wie.“

„Es braucht also zwangsläufig erst eine institutionelle Adoption, denn die Finanzinstitutionen können wiederum diese Killer-App entwickeln, die es braucht, damit Krypto und DeFi auf das nächste Level kommen“, so der Ripple-Experte weiter.

Lisa Loud, die Gründerin und Geschäftsführerin von FLUIDEFI, stimmt dieser Lesart zu, und verweist auf die Entwicklungsgeschichte des Internets, das sich im Mainstream als revolutionäre Technologie durchsetzen konnte, obwohl die Durchschnittsnutzer nicht unbedingt wissen, wie das dahinterliegende Protokoll TCP/IP-funktioniert:

„Wir alle nutzen doch auch das Internet. Das Internet war für uns ebenfalls ein Paradigmenwechsel, obwohl nicht jeder weiß, wie TCP/IP funktioniert. Genau so wenig muss jeder DeFi-Nutzer verstehen, wie die zugehörigen Protokolle arbeiten, wenn das Voraussetzung ist, kann Adoption nicht klappen.“

„In zwei Jahren werden Institutionen meiner Meinung nach viel mehr in DeFi investieren und viele Unternehmen werden für eine deutlich höhere Benutzerfreundlichkeit sorgen“, so Loud.

Der Ripple DeFi-Chef stimmt zu und ist überzeugt, dass die Dezentralisierten Finanzen zukünftig Hand in Hand mit dem traditionellen zentralisierten Finanzwesen (CeFi) zusammenarbeiten wird.


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