Deutsches Bankhaus bringt Euro-Stablecoin über Stellar-Blockchain auf den Markt

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Das deutsche Bankhaus von der Heydt (BVDH) hat einen auf dem Euro basierenden Stablecoin auf den Markt gebracht, der wiederum auf der Blockchain von Stellar angesiedelt ist.

Zur Erinnerung: Stablecoins sind Kryptowährungen, die durch Anbindung an einen externen Vermögenswert (z.B. Gold oder eine Landeswährung) ihre namensgebende (Wert-)Stabilität erreichen.

Das deutsche Bankhaus gibt an, dass es sich dabei um den ersten Stablecoin dieser Art handelt, der von einer Bank veröffentlicht wurde. Der unter dem Kurzel EURB gehandelte Stablecoin wurde in Zusammenarbeit mit dem Krypto-Dienstleister Bitbond entwickelt und läuft über die Stellar-Blockchain.

Der Stablecoin ist im Verhältnis 1:1 durch Reserven in Euro gedeckt und vollumfänglich reguliert. Obwohl der EURB ab sofort verfügbar ist, steht er auf Börsen nicht zum Handel frei, was in den strengen Regulierungsvorschriften für die Einholung von Kundeninformationen („Know Your Customer“) begründet ist.

Wenn ein Kunde den Euro-Stablecoin erwirbt, wird zunächst eine Einheit der europäischen Gemeinschaftswährung auf ein Treuhandkonto der BVDH eingezahlt, was wiederum die Ausgabe einer Einheit des EURB auslöst. Wie es in der Ankündigung heißt, können Entwickler von Finanz-Apps den Krypto-Token nutzen, um Blockchain-basierte Transaktionen abzuwickeln. Die zugehörige Plattform, die von Bitbond entwickelt wurde, ermöglicht dem Bankhaus vollständige Kontrolle über den Stablecoin, darunter auch über die Verfahren für Schöpfung und „Verbrennung“ der einzelnen Einheiten.


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