Deutsche Welle lanciert NFT-Auktion zur Unterstützung der Pressefreiheit

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Die Deutsche Welle (DW), der Auslandsrundfunk Deutschlands, hat sein erstes digitales Werk namens PressFreedomX30 mit einem NFT versehen und zur Auktion angeboten. 

Zur Erinnerung: Non-Fungible Token (NFT) ist eine Art digitales Echtheitszertifikat. Digitale Daten können damit als Originale nachgewiesen und von Kopien unterschieden werden. Grundlage dafür ist die Blockchain-Technologie.

Im Auftrag der Pressefreiheit

Das DW-NFT,  erstellt von dem Berliner Illustrator Marc Löricke, umfasst ein Animationsvideo, das die Pressefreiheit in 30 Sprachen thematisiert. 

Das Kunstwerk wurde am 16. November auf dem NFT-Handelsplatz Foundation für 24 Stunden unter den virtuellen Hammer gebracht. Das Startgebot betrug 0,10 Ether (ETH) und wurde für bis zu 0,1337 ETH (566.28 US-Dollar) versteigert. Der Verkaufserlös wird laut der DW an die international tätige Nichtregierungsorganisation “Reporter ohne Grenzen” gespendet.

Mit dieser Aktion wollte die DW Medienfreiheit und unabhängigen Journalismus auf der ganzen Welt fördern sowie allen Kollegen Respekt zollen. Christian Mihr, Geschäftsführer von “Reporter ohne Grenzen”, erläutert bei den Münchener Medientagen, dass letztes Jahr 29 Journalisten und vier Medienmitarbeiter getötet wurden und 339 im Gefängnis saßen. Wohl auch deshalb wurden Dmitri Muratow, Chefredakteur der russischer Zeitung “Nowaja Gaseta”, und Maria Ressa, Journalistin und Chefin der philippinischen Online-Nachrichtenagentur “Rappler” in diesem Jahr mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Neben dem Wunsch, die Pressefreiheit zu fördern, wollte die DW-Redaktion mehr über das NFT-Phänomen erfahren, dass das deutsche Medienhaus “spannend und vielversprechend” findet. “Dabei gab es allerhand zu lernen – angefangen bei Geldbörsen für Kryptowährungen”, berichtet die DW über das Experiment.

NFTs für einen guten Zweck

NFTs werden derweil immer mehr zu einer treibenden Kraft für die Akzeptanz der Blockchain-Technologie. Und die Deutsche Welle ist nicht die einzige Organisation, die NFT-Kunstwerke für einen guten Zweck erstellt. So machte der amerikanische Whistleblower Edward Snowden im April 2021 Schlagzeilen, nachdem er durch den Verkauf eines einzigartigen NFT-Kunstwerks 5 Millionen US-Dollar eingenommen hatte – das Geld ging an die Freedom of the Press Foundation.

Ein Monat zuvor veröffentlichte die russische Protestgruppe Pussy Riot ein Musikvideo zu dem Lied “Panic Attack” und versteigerte zugleich vier zugehörige NFTs. Der Erlös in Höhe von mehr als 178 ETH wurde an Organisationen gespendet, die Frauen vor häuslicher Gewalt schützen.




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