Deutsche Bank wickelt Krypto-Verwahrung über Taurus ab

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Die Deutsche Bank wird ihren Kunden dank einer Partnerschaft mit der Krypto-Infrastrukturplattform Taurus bald die Verwahrung von Kryptowährungen anbieten.

Das große deutsche Finanzinstitut war eines der wenigen Unternehmen, die im Februar 2023 in eine Serie-B-Finanzierungsrunde für Taurus in Höhe von 65 Millionen US-Dollar investierten. Das Unternehmen offeriert Infrastruktur für die Ausgabe, Verwahrung und den Handel von Kryptowährungen, tokenisierten Vermögenswerten, Non-Fungible Tokens (NFTs) und anderen digitalen Assets.

Laut Lamine Brahimi, einem Mitbegründer von Taurus, durchlief die Partnerschaft im Voraus eine „gründlichen und sehr detaillierten“ Prüfungsprozess, bevor sich die Deutsche Bank letztendlich für die Nutzung der Infrastrukturdienste von Taurus entschied:

„Er begann Ende 2021 und endete irgendwann im Jahr 2022. Wir haben den Auftrag vor ein paar Quartalen erhalten.“

Wie Cointelegraph bereits berichtete, hat die Deutsche Bank in den letzten drei Jahren immer konkretere Pläne geschmiedet, ihren Kunden Verwahrungs- und Handelsdienstleistungen für Kryptowährungen anzubieten. Die Bank beantragte deshalb im Juni 2023 eine Lizenz zur Verwahrung digitaler Vermögenswerte bei der deutschen Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), was nochmals unterstreicht, dass sie weiterhin an diesem Vorhaben festhält.

Brahimi bestätigte, dass die Geschäftsvereinbarung weltweit gilt, wobei Taurus die Verwahrungs- und Tokenisierungstechnologie jeweils in Übereinstimmung mit den lokalen regulatorischen Anforderungen bereitstellt.

Bei der Ankündigung der Partnerschaft erklärte Paul Maley, der Leiter der globalen Wertpapierdienstleistungen der Deutschen Bank, dass der Bereich der Kryptowährungen voraussichtlich auf Billionen von Dollar an Vermögenswerten anwachsen wird und zukünftig wahrscheinlich eine Priorität für Investoren und Institutionen sein wird.

Unterdessen hatte der Vermögensverwaltungsarm der Deutschen Bank, die DWS-Gruppe, Medienberichten zufolge bereits Gespräche geführt, um im Februar 2023 in zwei verschiedene in Deutschland ansässige Krypto-Unternehmen zu investieren – einen Anbieter von börsengehandelten Krypto-Investitionsprodukten (ETPs) Deutsche Digital Assets und die Market-Maker-Plattform Tradias.

Die Deutsche Bank Singapur und Memento Blockchain haben kürzlich zudem ein Proof-of-Concept mit dem Namen Project DAMA (Digital Assets Management Access) abgeschlossen, das die Verwaltung digitaler Gelder in tokenisierten Wertpapieren ermöglicht.

Die Series-B-Finanzierungsrunde der 2018 in der Schweiz gegründeten Taurus wurde von der Credit Suisse als Geldgeber angeführt und umfasste neben der Arab Bank Switzerland auch die Deutsche Bank, was auf das großes Interesse der traditionellen Finanzbanken hinweist an dem Unternehmen hinweist.

Die Ankündigung der Series-B-Runde verdeutlichte auch das Ziel von Taurus, sogenannte „Tier-1“-Banken in Europa zu bedienen. Brahimi betonte dahingehend gegenüber Cointelegraph, dass die Plattform schon jetzt fast 30 Banken als Kunden hat, wobei die meisten Geschäfte „über Kryptowährungen hinausgehen“ und die Tokenisierung von Aktien, Darlehen und anderen Finanzprodukten beinhalten.


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