Community kritisiert negative Kommentare zu Krypto von EZB-Präsidentin

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Die Krypto-Community hat Christine Lagarde, die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), für ihre kürzlichen kryptofeindlichen Äußerungen kritisiert. Die Community zeigte sich enttäuscht und griff dabei auch den Euro an.

Lagarde hat ihre Haltung gegenüber Kryptowährungen erneut bekräftigt. Ihrer Meinung nach seien Kryptowährungen “nichts wert”, weil die Vermögenswerte “keine Grundlage” hätten. Außerdem zeigte sie sich besorgt um diejenigen, die in Kryptowährungen investieren, und forderte eine Regulierung.

Die Krypto-Community reagierte heftig auf diese Kommentare. Sheila Warren, CEO des Crypto Council for Innovation, schreibt, sie sei enttäuscht, aber nicht überrascht, derartige Kommentare zu hören. Warren zufolge werde die “neue digitale Wirtschaft auf einer Kombination von digitalen Währungen aufbauen und darunter werden auch Kryptowährungen, Stablecoins und digitale Zentralbankwährungen” (CBDCs) sein.

Auch der Kryptoanalyst Lark Davis hat auf Lagardes Äußerungen reagiert. Auf Twitter teilte er ein Zitat der EZB-Präsidentin und erklärte, statt Krypto habe sie soeben “den $Euro beschrieben”, weil dieser “aus dem Nichts gedruckt” werde.

Der bekannte Krypto-Twitter-Nutzer Byzantine General postete ein Video, in dem Lagarde zugibt, dass ihr Sohn mit Kryptowährungen handeln würde, und nannte sie einen Dinosaurier. Byzantinischer General twitterte: “Wie können diese Dinosaurier nicht erkennen, dass es für sie vorbei ist. Warum sollte man bis zum letzten Atemzug gegen die Zukunft ankämpfen?”

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Anfang des Jahres kündigte die Europäische Kommission an, sie bereite einen Vorschlag für einen digitalen Euro für 2023 vor. Bis Ende 2023 will die EZB einen Prototypen fertig haben und, wenn alles gut läuft, könnte ein digitaler Euro im Jahr 2025 ausgegeben werden.

Im April gab EZB-Direktor Fabio Panetta einige Einzelheiten zum Forschungstand bei der Zentralbank im Hinblick auf digitale Zentralbankwährungen bekannt. Laut Panetta könnte die Ausgabe einer CBDC “zu einer Notwendigkeit werden”. Er erklärte jedoch auch, dass diese digitalen Währungen nicht zu einer “finanziellen Disruption führen sollten, die die Übertragung der Geldpolitik im Euroraum beeinträchtigen könnte”.

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