Coinbase erhält Lizenz als virtueller Vermögenswertdienstleister in Irland

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Die Kryptobörse Coinbase hat von der Zentralbank von Irland die Erlaubnis bekommen, als virtueller Vermögenswertdienstleister tätig zu sein, wie aus einer Bekanntgabe vom 21 Dezember hervorgeht. Die Aufsicht über den Betrieb des Unternehmens in dem Land hat Cormac Dinan, ein ehemaliger Mitarbeiter bei Crypto.com, Deloitte und Citigroup.

Als Bedingung für diese Lizenz muss sich Coinbase in Irland an die Gesetze zur Geldwäschebekämpfung und Terrorismusfinanzierung von 2010 halten.

Diese Lizenz umfasst 2 Coinbase-Firmen: Nämlich Coinbase Europe Limited und Coinbase Custody International Limited. Erstere bietet Krypto-Handelsdienstleistungen für europäische Kunden an, während die zweite Krypto-Verwahrungsdienstleistungen für institutionelle Kunden in der Region anbietet.

Nana Murugesan, Vizepräsidentin für internationale und Geschäftsentwicklung bei Coinbase, kommentierte zu dieser Lizenz:

“Unsere regulatorischen Genehmigung in Irland zeigt, dass wir mit der Zentralbank von Irland zusammenarbeiten wollen. Coinbase betrachtet die Regulierung der Branche als Mittel zur Förderung des Krypto-Wachstums, das klare, grundlegende Regeln etabliert, was zu einem Umfeld führt, dass Innovation fördert und das Vertrauen in den Sektor stärkt.”

Die Führungskraft betonte auch, wie wichtig die MiCA-Verordnung der Europäischen Union sei, da diese eines der bedeutendsten regulatorischen Rahmenwerke für Krypto weltweit darstelle. Laut Coinbase sind auch noch weitere Registrierungen oder Lizenzanträge” in mehreren großen Märkten in Arbeit”.

Im Jahr 2018 begann Coinbase in Irland tätig zu werden, nachdem Bedenken im Zusammenhang mit den Auswirkungen des Brexit auf sein Geschäft in den EU-Ländern aufgekommen sind. In seitdem war das Unternehmen in verschiedenen Bereichen aktiv, darunter etwa Compliance, Cybersicherheit, rechtliche Angelegenheiten und Kundenerfahrung. Coinbase hat im Jahr 2019 mit der E-Geld-Lizenz der irischen Zentralbank die erste Lizenz in dem Land erhalten.

Neben Irland hat Coinbase sich auch Lizenzen in Großbritannien und Deutschland gesichert. In Deutschland ist Coinbase in die Kritik geraten, weil das Unternehmen einige wichtige Bankenaktivitäten ausgegliedert hat. Im September hat das Unternehmen eine Lizenz von der niederländischen Zentralbank erhalten, womit die Kryptobörse ihre Krypto-Produkte für private und institutionelle Kunden anbieten darf.

Die Krypto-Handelsplattform Gemini war im Juli 2022 die erste Kryptobörse aus der Branche, die in Irland eine Lizenz als virtueller Vermögenswertdienstleister bekommen hat.


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