CBDC “die Kosten und die Risiken nicht wert”: Ehemaliger BoE-Berater

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Die Zentralbanken weltweit arbeiten weiter an digitalen Vermögenswerteprojekten, obwohl es in der Krypto-Branche in den letzten 12 Monaten einige Zusammenbrüche gab. China hat seine digitale Zentralbankwährung in mehreren Städten lanciert und diese auch bei den Olympischen Winterspielen zum Einsatz gebracht.

Viele andere Zentralbanken, darunter die Bank von England, erwägen die Einführung einer CBDC. Die digitale Zentralbankwährung von Nigeria wurde bisher schlecht aufgenommen und Indien hat bereits ein Pilotprojekt gestartet. Mexiko hat wiederum bestätigt, dass ein digitaler Peso kommen werde.

Tony Yates, ein ehemaliger Berater der Bank von England, hat sich kürzlich in einem Meinungsartikel für die Financial Times gegen CBDCs ausgesprochen. Laut Yates, seien digitale Währungen “die Kosten und die Risiken nicht wert”.

CBDCs gibt es in den meisten Ländern bereits in Form von digitalen Versionen von Bargeld, Münzen und Banknoten. Yates stellt die Motivation hinter den globalen-Einführungen infrage und nennt diese “suspekt”.

Mit CBDCs könnte man Krypto aus dem weg räumen, darunter dezentralisierte Währungen, wie etwa Bitcoin (BTC). Doch “Kryptowährungen sind schlechte Geld-Kandidaten”, wie er erklärte.

“Das Geldangebot wird nicht von Menschen verwaltet, um einen beständigen Weg für die Inflation festzulegen. Außerdem sind sie bei der Verwendung in Transaktionen äußerst teuer und zeitaufwendig.”

Die Tatsache, dass Yates Bitcoin auf diese Weise betrachtet, ist wenig überraschend. Er hat bereits mehrmals auf Twitter über Bitcoin gesprochen und behauptet, Bitcoin werde überwiegend für “illegale” und “spekulative” Zwecke verwendet.

Da Bitcoin ein öffentliches Hauptbuch verwendet, das jeder einsehen kann, ist die illegale Nutzung über die Jahre stetig zurückgegangen und beläuft sich nun auf weniger als ein Prozent der Transaktionen insgesamt, wie es in Berichten heißt. 

Zudem ermöglicht das Layer-2-Netzwerk Lightning Network Sofortüberweisungen. Auch andere Kryptowährungen und sogar Stablecoins erhalten immer mehr Anwendungsfälle und entwickeln sich weiter.

Yates glaubt, dass die Einführung von CBDCs bedeuten würde, die “Zentralbankreserven sind für mehr Leute verfügbar, als nur für Gegenparteien”. Aber in einer Welt, wo der US-Dollar die Reservewährung ist, ist der Wettbewerb um eine neue globale digitale Zentralbankwährung kontraproduktiv.

In dem Meinung Artikel wird zusammenfassend gesagt, dass die besten Argumente für digitale Zentralbankwährungen die Effizienz im Hinsicht auf Zahlungen und Abrechnungen sei. Doch die Debatte sei “geheimnisvoll”. Yates erklärt, dass es ein sehr großer Aufwand für Zentralbanken wäre, die nötigen Mitarbeiter einzustellen, die die Hardware und Software für ein neues Zahlungssystem entwickeln und verwalten. 




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