Cathie Wood hält „Rückkehr“ von Elon Musk für denkbar

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Cathie Wood, die Geschäftsführerin von Ark Investment Management, ist überzeugt, dass der in der Krypto-Community inzwischen umstrittene Unternehmer Elon Musk früher oder später wieder Gefallen an Bitcoin finden wird, sobald das Mining der marktführenden Kryptowährung überwiegend mit erneuerbaren Energien betrieben wird.

Obwohl sich Musk zuletzt die Krypto-Community zum Feind gemacht hatte, als der Tesla-Chef bekanntgegeben hatte, dass der Autobauer wegen Umweltbedenken zukünftig auf Bitcoin als Zahlungsmittel verzichten wird, gibt sich Wood zuversichtlich, dass „Elon ins Bitcoin-Ökosystem zurückkehren wird“.

Diese Prognose kommt am selben Tag an dem Sam Korus von Ark ein Update über ein firmeneigenes Mining-Modell veröffentlicht hat, das auf Open-Source, Solarenergie und Energiespeicher setzt. Durch das Update können nun neue theoretische Berechnungen über die Wirksamkeit des Modells angestellt werden.

Dementsprechend schreibt Korus: „Wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass unabhängig, ob sich Bitcoin in einem Aufwärtstrend oder Abwärtstrend befindet, das Mining von Bitcoin die Nutzung von Solarenergie und Batteriespeichern fördert.“

Dem fügt er an:

„Im nächsten Schritt wollen wir unser Solar und Batterie Mining-Modell auf die Ebene der Privathaushalte übertragen.“

Elon Musk antwortete auf den Vorschlag von Ark und räumt ein, dass ein solches System zukünftig denkbar sei, allerdings wäre der „extreme“ Anstieg der Hashrate von Bitcoin in den letzten Wochen und Monaten nicht allein durch erneuerbare Energien zu bewerkstelligen gewesen.

Um sein Argument zu untermauern fordert Musk, dass die zehn größten Mining-Pools unabhängig geprüfte Daten über ihre Energiequellen offenlegen sollten.

Eine Forderung, die nicht bei allen Krypto-Nutzern gut ankommt, so meint Dan Hedl sarkastisch, dass Musk doch „unabhängig geprüfte Daten über die Nutzung erneuerbarer Energien von seinen Privatjets offenlegen sollte“ (siehe unten).

Ähnlich wie ihr Kollege geht Wood fest davon aus, dass erneuerbare Energie zukünftig einen immer größeren Teil der Miningbranche ausmachen werden. Vielleicht auch wegen diesem Optimismus hält die Ark-Geschäftsführerin an ihrer früheren Kursprognose von 500.000 US-Dollar für Bitcoin fest, obwohl die marktführende Kryptowährung in den letzten zwei Wochen um mehr als 50 % eingebrochen ist.

Ihrer Zuversicht lässt die Investorin Taten folgen, denn Ark hat zuletzt beträchtliche Aktienanteile der Kryptobörse Coinbase aufgekauft, obwohl das Wertpapier inzwischen unter dem ursprünglichen Referenzkurs von 250 US-Dollar liegt.

Die Talfahrt der Aktie wurde durch den „Bitcoin-Ausstieg“ von Musk zusätzlich beschleunigt, nachdem dieser den hohen Stromverbrauch beim Mining der Kryptowährung massiv kritisiert hatte.

Des Weiteren sieht Wood durch den jüngsten Rücklauf die Chancen für die Genehmigung eines Bitcoin-ETFs (Indexfonds) umso höher, was ein weiterer positiver Nebeneffekt des Crashs sein könnte.




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