Cardano-Chef (ADA) sieht Rücktritt von CZ als „Ende einer Ära“ für Krypto

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In einem YouTube-Video vom 22. November reagierte Cardano-Gründer (ADA) Charles Hoskinson auf die Nachricht, dass Binance-CEO Changpeng „CZ“ Zhao von seinem Posten als Chef der marktführenden Kryptobörse zurückgetreten ist. Hoskinson behauptete dahingehend, dass dieses Ereignis „das Ende einer Ära“ darstelle. So argumentierte er, dass Krypto-Unternehmer zukünftig sehr genau die geltenden Regulierungsvorschriften einhalten und nach den Regeln des Establishments spielen müssen.

In dem Video führte Hoskinson aus, dass CZ „zu einer Gruppe von Unternehmern in der Kryptobranche gehörte, die das Motto ‘schnell entscheiden, wachsen und innovieren’ verkörperten“. Der Cardano-Chef erinnerte in diesem Kontext daran, dass Krypto-Anleger zur Anfangszeit von Bitcoin (BTC) noch mit Excel-Tabellen ihren Handel betrieben und Geld privat über PayPal schickten, um Kryptowährungen zu kaufen. Diese Zeit stellte die „erste Welle der Innovation“ dar, woraufhin CZ und Binance 2017 in der „zweiten Welle“ dazukamen und zu einem regelrechten „Schwergewicht der Branche“ wurden.

„Er [CZ] war einer der größten Unternehmer unserer Zeit“, wie Hoskinson den scheidenden Binance-Chef lobte und fügte hinzu: „Vermögenswerte in Höhe von mehreren Billiarden flossen durch seine Börse.“

Hoskinson warnte jedoch davor, dass sich die Welt verändert und dass Krypto-Unternehmer nicht länger mit zentralisierten Finanzsystemen koexistieren können, ohne gleichzeitig deren Vorschriften einzuhalten. Dies liegt daran, dass „die Vereinigten Staaten ein Finanzregime haben, das im Grunde genommen militarisiert wurde“, und dieses Regime wird Unternehmern nicht erlauben, Märkte zu eröffnen, die „den Feinden Amerikas Handel und anderweitige Aktivitäten ermöglichen“. Hoskinson stellte dahingehend fest, dass die Welt zunehmend „multipolar“ werde, was dazu führe, dass viele Länder das von den USA geführte System ablehnen. Seiner Ansicht nach hat dies wiederum zur Folge, dass Krypto „zwischen den Stühlen sitzt“, was dann zu Entwicklungen wie der Strafverfolgung bzw. außergerichtlichen Einigung von Binance führt.

Er mahnte deshalb, dass die US-Regierung ihre Bemühungen zur Regulierung von Krypto-Dienstleistern wahrscheinlich fortsetzen werde, einschließlich der versuchten Einschränkung externer Wallets. Der Cardano-Chef zeigte sich dennoch optimistisch, dass Innovatoren „immer noch viel Macht“ haben, die genutzt werden kann, um Freiheit zu fördern und gleichzeitig einige der Bedenken der Aufsichtsbehörden zu zerstreuen. Hoskinson schlug als Beispiel vor, dass Midnight, ein Krypto-Netzwerk, das darauf abzielt, Transaktionen auf der Grundlage von Algorithmen zu erleichtern, einen Teil der Lösung für das Problem der staatlichen Regulierung von Krypto darstellen könnte.

Am 21. November gab das US-Justizministerium bekannt, dass CZ und Binance eine Einigung vereinbart haben, die mit Strafanzeigen wegen Verstoßes gegen den US-Bankgeheimhaltungsgesetz (Bank Secrecy Act) in Verbindung steht. Am selben Tag gab CZ seinen Rücktritt als CEO der Börse bekannt und hinterlegte eine Kaution von 15 Millionen US-Dollar bei einem amerikanischen Bezirksgericht, um aus der Haft entlassen zu werden. Die Strafmaßverkündung ist für den 23. Februar 2024 geplant. Hoskinson bezeichnete CZ im Video abschließend als „Freund“ und „einen guten Menschen“.




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