Britischer Parlamentsausschuss will öffentliches Feedback zu NFTs einholen

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Der parlamentarische Ausschuss für Digitales, Kultur, Medien und Sport in Großbritannien (DCMS) bittet die Öffentlichkeit um Feedback zu den Chancen und Risiken von Non-Fungible Tokens (NFT) und Blockchain.

Wie aus einer entsprechenden Ankündigung vom 4. November hervorgeht, ist die Anfrage nach Feedback ausgelöst durch das plötzliche Wachstum des NFT-Marktes und die damit einhergehende Sorge, dass es sich dabei um eine Spekulationsblase handeln könnte. Nach Auffassung des Ausschusses gibt es „größtenteils keine“ Regulierung von NFTs, weshalb diese zunächst untersucht werden sollen, ehe das Finanzministerium dahingehende Vorschläge formuliert.

„NFTs sind so schnell in die digitale Welt gekommen, dass wir keine Zeit hatten, uns ausführlich mit ihnen zu befassen“, wie der Ausschussvorsitzende Julian Knight angibt. Dem fügt er an: „Jetzt bricht der Markt wild ein und es besteht die Sorgen, dass die Blase platzt, weshalb wir die Chancen und Risiken verstehen wollen, um die richtigen Regulierungsvorgaben für diese innovative Technologie einbringen zu können.“

Weiter führt der Parlamentarier aus:

„Unsere Bitte um Feedback soll zeigen, ob wir eine umfassende Regulierung brauchen, um Anleger und Märkte vor diesen volatilen Finanzprodukten zu schützen. Gleichsam soll die Anfrage dem Parlament helfen, die Chancen zu verstehen, die diese spannende Technologie bietet, die den Kauf und Verkauf von Vermögenswerte demokratisieren könnte.“

Der Ausschuss fordert die Öffentlichkeit nun auf, bis zur Frist am 6. Januar 2023 Stellungnahmen, Meinungen und konkrete Beispiele hinsichtlich der Chancen und Risiken von NFTs für die britische Wirtschaft vorzubringen. Die DCMS weist abschließend darauf hin, dass die globalen NFT-Verkäufe 2021 noch bei einem Wert von 17 Mrd. US-Dollar lagen und bis zum März 2022 um satte 90 % eingebrochen sind.

Zur gleichen Zeit hat die britische Politik den nächsten Schritt zur Verabschiedung der geplanten Financial Services and Markets Bill gemacht, die auch den Gesetzesrahmen für die Regulierung von Kryptowährungen und Stablecoins neu aufstellen soll. Der neue Premierminister Rishi Sunak gilt derweil als Freund von Blockchain und Krypto, so hatte dieser vor wenigen Monaten noch die Erstellung des sogenannten Royal Mint NFTs gefordert und sich für eine eigene Zentralbank-Digitalwährung (CBDC) ausgesprochen.




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