Britische FCA zieht vorläufige Zulassungsanträge für Krypto-Unternehmen zurück

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Die Anzahl der Unternehmen, die in Großbritannien mit einer vorläufigen Zulassung der britischen Finanzaufsicht FCA Krypto-Dienstleistungen anbieten dürfen, ist nun von 12 auf 5 gefallen.

Wie aus einem dieswöchigen Update der entsprechenden Liste hervorgeht, erteilt die britische Finanzaufsicht nur noch für CEX.IO, Revolut, Copper, Globalblock und Moneybrain eine derartige vorläufige Zulassung. Seit August 2020 haben immerhin bereits 34 Krypto-Unternehmen eine vollumfängliche Zulassung der FCA bekommen. Am 30. März hatte die Behörde noch vermeldet, dass die temporären Genehmigungen „eine kleine Anzahl an Firmen“ verlängert werden würde, zu diesem Zeitpunkt waren davon noch 12 Unternehmen betroffen.

Um in Großbritannien dem geschäftlichen „Umgang mit Kryptowährungen“ nachgehen zu dürfen, müssen Unternehmen entweder eine vollständige Zulassung oder eine vorübergehende Genehmigung der FCA nachweisen. Der Gültigkeitszeitraum für die vorläufige Variante war wegen strengeren Auflagen zur Geldwäschebekämpfung (AML) und Bekämpfung von Terrorismusfinanzierung (CFT) zunächst nur bis Ende März festgelegt. Dass die Finanzaufsicht dem verstärkt nachgehen wird, hatte die Behörde bereits im letzten Jahr unter Beweis gestellt, als die marktführenden Kryptobörse Binance angewiesen wurde, ihren Betrieb im Vereinigten Königreich (UK) einzustellen. Auch die Betreiber von Bitcoin-Geldautomaten müssen diese unter Androhung von Strafe abschalten. Auf Grund dieser Entwicklungen haben viele Krypto-Unternehmen ihre Zulassungsanträge in Großbritannien bereits vorzeitig zurückgezogen.

Das britische Finanzministerium (HM Treasury) hatte am Montag bekanntgegeben, dass der bestehende Rechtsrahmen zur Regulierung um Stablecoins ergänzt werden soll. Im Zuge dessen erfolgte nun auch die Änderung durch die FCA. Die Behörde will in den nächsten drei Jahren gemeinsam mit der britischen Regierung an einem umfassenden Gesetzesrahmen für Kryptowährungen arbeiten und verstärkt gegen „problematische Firmen“ vorgehen, die in ihren Zuständigkeitsbereich fallen.

Es ist unklar, bis wann die Verlängerung der vorläufigen Zulassungen für CEX.IO, Revolut, Copper, Globalblock und Moneybrain gültig ist, da die FCA bisher keine neue Frist für die Bearbeitung der entsprechenden Zulassungsanträge genannt hat.




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