Börsenaufsicht SEC rügt MicroStrategy wegen Buchhaltung für Bitcoin

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Der Softwarehersteller MicroStrategy hat von der amerikanischen Börsenaufsicht (SEC) eine Rüge wegen der buchhalterischen Behandlung von Krypto-Investitionen bekommen.

Wie aus einem Bericht von Bloomberg hervorgeht, hat die SEC am Donnerstag in einer offiziellen Mitteilung gegenüber MicroStrategy bemängelt, dass der Softwarehersteller bei der Angabe seiner Investitionen in Bitcoin (BTC) nicht die amerikanischen „Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung“, genauer gesagt, die Generally Accepted Accounting Principles (GAAP), eingehalten hat. MicroStrategy hält dem entgegen, dass die GAAP-Buchhaltungsvorschriften bezüglich der getätigten Bitcoin-Ankäufe ordnungsgemäß eingehalten wurden, lediglich „Wertminderungen und Gewinne aus dem Verkauf von immateriellen Vermögenswerten“ wurden nicht angezeigt, um die Volatilität des Kryptomarkts weitestgehend negieren zu können.

Der Softwarehersteller hat bisher insgesamt 124.391 BTC angekauft (Stand Dezember 2021), die einem Wert von mehr als 4,7 Mrd. US-Dollar entsprechend. Die zugehörigen Investitionen seit August 2020 schlagen derweil mit 3,8 Mrd. US-Dollar zu Buche. Die GAAP-Grundsätze offenbaren allerdings Schwächen bei der buchhalterischen Erfassung von Kryptowährungen, weshalb MicroStrategy auch andere Buchhaltungsverfahren genutzt hat, um den „kumulativen Wertminderungsaufwand“ abzubilden, der sich aus den Kursschwankungen von Bitcoin ergibt.


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