Börsenaufsicht SEC lehnt auch den „direkten“ Bitcoin-ETF von Skybridge ab

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Die amerikanische Börsenaufsicht SEC hat nun offiziell den beantragen „direkten“ Bitcoin-Indexfonds (ETF) der Investmentfirma First Trust SkyBridge abgelehnt, nachdem die Entscheidung über diesen von der Behörde zuvor mehrfach aufgeschoben worden war,

Wie aus einer entsprechenden Mitteilung vom Donnerstag hervorgeht, lehnt die SEC die von der New Yorker Börse NYSE Arca beantragte Genehmigung für eine Notierung des „First Trust SkyBridge Bitcoin ETF Trust“ ab. Die SEC argumentiert dahingehend, dass die benötigte Regeländerung weder geeignet wäre, um „betrügerisches Verhalten verhindern zu können“, noch „ausreichenden Schutz für Anleger und die Öffentlichkeit bietet“.

Den ursprünglichen Antrag für einen „direkten“ Bitcoin-ETF auf der NYSE hatte SkyBridge im März 2021 gestellt. Die SEC hat ihre Entscheidung jedoch zwei Mal vertagt und sich längere Prüfungsfristen eingeräumt, um den Antrag genau unter die Lupe nehmen zu können. Diese Woche ist nun endlich eine Entscheidung gefallen.

Ihre Ablehnung begründet die Börsenaufsicht des Weiteren mit Verweis auf die NYSE, die ihrer Ansicht nach nicht die Voraussetzungen für die Notierung eines entsprechenden Finanzproduktes gewährleistet. So müssten Börsen, die einen Bitcoin-Indexfonds führen wollen, „ein vollumfängliches Abkommen zur Überwachung mit einem ausreichend großen Bitcoin-Markt“ vorlegen.

Die NYSE Arca stützt sich in ihrem Antrag lediglich auf einen 10 Mio. US-Dollar schweren Beispielmarkt, um zu verdeutlichen, dass der Ankauf großer Mengen Bitcoin (BTC) „vernachlässigbare Auswirkungen auf den Markt haben“. In diesem Zusammenhang verweist die Börse noch auf die massive 1,5 Mrd. US-Dollar schwere Bitcoin-Investition des großen Autobauers Tesla im Februar, denn bereits über diese hätten Anleger einen „direkten“ Zugang zu BTC per Aktie/Wertpapier bekommen. Allein deswegen bräuchte es neue Investitionsprodukte, die einen direkten Draht zur marktführenden Kryptowährung bieten, damit die Anleger nicht mehr auf Kompromisslösungen angewiesen sind, die nur „eine teilweise Investition in Bitcoin ermöglichen und zudem noch mit anderen Risiken behaftet sind“.

Die Börsenaufsicht folgt dieser Argumentation nicht, und führt ähnliche Gründewie bei den Ablehnungen der direkten Bitcoin-ETFs von VanEck und WisdomTree im November bzw. Dezember an. Bisher hat die SEC noch keinen Indexfonds durchgewunken, der die zugehörigen Bitcoin-Vermögen direkt ankauft. Lediglich auf Bitcoin-Futures basierende ETFs sind in den USA bisher genehmigt.

Für Mitte März steht noch die Entscheidung über den Direkt-ETF der New York Digital Investment Group (NYDIG) an, deren Antrag erst vor wenigen Tagen verschoben wurde.


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