Börsenaufsicht der Bahamas dementiert Auszahlungsaufforderung an FTX

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Die Börsenaufsicht der Bahamas dementiert, dass sie die insolvente Kryptobörse FTX – die in dem Inselstaat ansässig ist – dazu aufgefordert hat, Auszahlungen für inländische Kunden anzuschalten.

Damit widerspricht die Securities Commission of The Bahamas (SCB) in ihrem Statement vom 12. November klar den Angaben der FTX, die einen Tag zuvor auf Twitter verkündet hatte, dass sie „von den Behörden“ dazu angehalten wurde, zumindest die Auszahlung von Geldern von Kunden aus den Bahamas freizuschalten.

„Die Commission möchte klarstellen, dass sie weder angewiesen, noch autorisiert oder angedeutet hat, dass die FTX Digial Markets mit übergeordneter Priorität Kundengelder von den Bahamas auszahlen soll“, wie es dahingehend in der Mitteilung heißt.

Seit die FTX am 9. November alle Auszahlungen abgeschaltet hat, versuchen die Nutzer der Plattform verzweifelt, irgendwie an ihre Gelder zu kommen. Da die Auszahlungen auf den Bahamas vorübergehend wieder aktiviert wurden, haben auch viele ausländische Nutzer probiert, diesen Weg zu gehen.

Ganz nach dem Motto: „Not macht erfinderisch“ treibt die Kreativität der Verzweifelten interessante Stilblüten, so werden zum Beispiel einfache Non-Fungible Tokens (NFTs), die von Nutzern aus den Bahamas angeboten werden, auf dem FTX NFT-Marktplatz zu massiv überteuerten Preisen von Nutzern aus dem Rest der Welt gekauft, damit sich diese ihre Gelder im Gegenzug von den Verkäufern auszahlen lassen können.

Die SCB warnt allerdings, dass alle momentanen Auszahlungen im Zweifel im Rahmen des Insolvenzverfahrens rückgängig gemacht werden könnten.

„Die Commission weist darauf hin, dass derartige Transaktionen nach geltendem Insolvenzrecht nichtig gemacht und die Gelder von Kunden aus den Bahamas demnach zurückgeholt werden können“, so die Börsenaufsicht. Und weiter:

„In jedem Fall begrüßt die Commission nicht, dass es eine bevorzugte Behandlung von bestimmten Investoren oder Anleger der FTX Digital Markets gibt.“

Das aktuelle Statement der SCB kommt nur wenige Tage nachdem die Behörde am 10. November die Vermögen der FTX eingefroren und der Kryptobörse ihre Zulassung entzogen hat.




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