Blockchain kann für finanzielle Inklusion von Frauen sorgen

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Ngozi Okonjo-Iweala, die Generaldirektorin der Welthandelsorganisation (WTO) und ehemalige Finanzministerin von Nigeria, ist der Ansicht, dass die Blockchain-Technologie den bankenlosen Frauen auf der ganzen Welt helfen kann, am Finanzsystem teilhaben zu können.

Cointelegraph-Redaktionsleiterin Kristina Cornèr fragte im Rahmen des „G20 High Level Independent Panels“ zum Thema finanzielle Grundversorgung in Zeiten der Coronakrise die teilnehmenden Diplomaten und Politiker, wie die Blockchain-Technologie in der Coronakrise und darüber hinaus bei der finanziellen Inklusion von Frauen helfen kann. Okonjo-Iweala, die als Mitvorsitzende im Panel war, lieferte die einzige Antwort über das Potenzial, das die Blockchain-Technologie für Frauen birgt.

„Natürlich schafft die Blockchain mehr Transparenz bei der Abwicklung von Geschäften und entfernt Mittelsmänner“, so die WTO-Generaldirektorin zunächst. Weiter führt sie aus: „Ganz besonders in der Finanzwelt kann dies von Vorteil sein. Ich denke, dass allen voran Frauen davon profitieren könnten, denn zu oft wird ihnen der Zugang zu finanziellen Mitteln noch verwehrt. Das ist eine gute Sache, die wir weiter untersuchen sollten.“

Foto von Kristina Cornèr

In der Tat ist in vielen Ländern für Frauen der Zugang zu Geld und Finanzdienstleistungen deutlich schwerer als für Männer. Eine Situation, die sich durch die Coronakrise noch verschlimmern könnte, da viele Finanzinstitute ihren Geschäftsbetrieb auf ein Minimum reduziert haben. Viele Experten raten dazu, Kryptowährungen und die Blockchain-Technologie zu nutzen, um finanzielle Inklusion in Entwicklungsländern voranzutreiben. Hier bestehen für Frauen oftmals eine Vielzahl von Hindernissen, so können diese in einigen Ländern nur unter Einschränkungen Bankkonten eröffnen oder dürfen kein Eigentum besitzen.

Das Weltwirtschaftsforum hatte erst im April darauf hingewiesen, dass es auch in der Blockchain-Branche selbst ein Ungleichgewicht gibt, denn hier sind Frauen als Arbeitskräfte ebenfalls deutlich in der Unterzahl. Die Welthandelsorganisation hat es sich bereits zum erklärten Ziel gesetzt, durch die verstärkte wirtschaftliche Einbindung von Frauen die Bekämpfung von Armut zu beschleunigen. Dabei sollen digitale Lösungen eine wichtige Rolle spielen:

„Der E-Commerce über Onlinehändler ist ein leicht zugänglicher und kostengünstiger Weg für Frauen, am globalen Handel teilzuhaben, auf andere Märkte zu kommen und ihr Geschäft und ihren Unternehmergeist präsentieren zu können.“

Die Nutzung von Krypto und Blockchain für diesen Zweck ist eine logische Schlussfolgerung, denn Kryptowährungen und Blockchain dienen nicht nur als Zahlungsmittel, sondern bieten noch viele andere Möglichkeiten an. Allerdings ist unklar, wie sich dies in der Zeit nach der Coronakrise manifestieren wird. Immerhin scheint die Weltpolitik gewillt, sich diese innovativen Technologien für ihre Zielerreichung zunutze zu machen.


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