Bitcoin von QuadrigaCX nach Jahren wieder in Bewegung

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Fünf Wallets, die mit der nicht mehr existierenden kanadischen Kryptowährungsbörse QuadrigaCX in Verbindung stehen und von denen man bisher annahm, dass sie unzugänglich sind, wurden soeben dabei entdeckt, wie sie Bitcoin im Wert von rund 1,7 Millionen US-Dollar bewegt haben, nachdem sie jahrelang inaktiv waren.

Der Kryptoforscher ZachXBT wies die Krypto-Community in einem Tweet am 19. Dezember darauf hin und hob die fünf Wallets hervor, die am 17. Dezember rund 104 Bitcoin (BTC) auf verschiedene Wallets übertragen haben.

Blockchain-Aufzeichnungen zeigen, dass die Wallets seit mindestens April 2018 keine BTC mehr bewegt haben.

Die einst größte Kryptobörse Kanadas QuadrigaCX meldete im April 2019 Insolvenz an, nachdem ihr Gründer und CEO Gerald Cotten im Dezember 2018 verstorben war. Er hatte dabei als einziger die privaten Schlüssel der Wallets der Börse.

Der Kryptobörse waren zum Zeitpunkt der Insolvenz etwa 155.000 Nutzer die insgesamt Kryptowährungen im Wert von bis zu 200 Millionen US-Dollar gehalten haben.

Im Februar 2019 wurde in einem Bericht von Ernst & Young, der Big-Four-Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, die das Vermögen der Börse beaufsichtigt, fest, dass am 6. Februar 2019 QuadrigaCX versehentlich rund 103 BTC in Cold Wallets transferierte, auf die nur der verstorbene Cotten Zugriff hatte. Die Summe deckt sich mit der Menge an Bitcoin, die nun kürzlich bewegt wurde.

Damals erklärte das Unternehmen, es arbeite mit dem Management zusammen, um die Kryptowährung aus den Cold Wallets zurückzuholen.

Der mysteriöse Tod des Gründers und Geschäftsführers von QuadrigaCX, gefolgt vom Zusammenbruch der Börse, hat wie viele Verschwörungstheorien gesorgt. Darunter etwa, dass Gründer seinen eigenen Tod vorgetäuscht habe, um die Leute um ihr Geld zu betrügen.

Zu dieser Geschichte gab es eine Netflix-Dokumentation aus dem Jahr 2022.

Im Jahr 2014, Jahre vor seinem Tod, sagte Cotten in einem Podcast, man sollte private Schlüssel am besten ausdrucken und offline in einem Bankschließfach aufbewahren. Dabei verriet er, die Börse würde ihre privaten Schlüssel offline im Bankschließfach des Unternehmens aufbewahren.

Es ist nicht bekannt, ob die Bewegung des BTC mit den Entschädigungsmaßnahmen von Ernst & Young zusammenhängt.




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