Bitcoin rutscht auf einwöchiges Tief, Gerüchte um Zentralbank sorgen für Unruhe

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Bitcoin (BTC) ist am heutigen 21. Oktober weiter unter die 19.000 US-Dollar-Marke abgerutscht, während neue Gerüchte über die weiteren Planungen der US-Zentralbank aufgekommen sind.

Bitcoin-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

Welche Leitzinserhöhung wird es geben?

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, hat der Bitcoin-Kurs im Vorfeld der Handelseröffnung an der Wall Street deutlich verloren und ist dabei zwischenzeitlich bis auf ein Tief von 18.660 US-Dollar gefallen.

Der anschließende Aufschwung hat die marktführende Kryptowährung dann wieder hauchdünn zurück über 19.000 US-Dollar bugsiert.

Die wilde Kursbewegung steht vor dem Hintergrund neuer Spekulationen um eine etwaige Lockerung der Geldpolitik durch die amerikanische Zentralbank bei deren Meeting am 1. und 2. November.

So verweisen einige Kommentatoren auf die jüngsten Aussagen von US-Zentralbankern in den Medien, aus denen sie lesen wollen, dass die nächste Leitzinserhöhung um 75 Basispunkte vorerst auch die letzte ist.

„Einige Zentralbanker wollen die Strategie neu ausrichten, damit die Straffung nicht zu stark wird“, wie Nick Timiraos, der leitende Wirtschaftskorrespondent des Wall Street Journal, dahingehend meint. Und weiter:

„Allerdings werden sie den Finanzrahmen wohl nicht zu sehr lockern wollen, wenn sie nur um 50 Basispunkte (anstatt 75 Basispunkte) erhöhen. Dieses Meeting könnte deshalb dazu dienen, dass man sich bereits auf eine neue Strategie verständigt.“

Timiraos erntet für seine vermeintlichen Spekulationen jedoch auch Kritik, denn einige Stimmen vermuten, dass der Journalist tatsächlich sensible Informationen „geleakt“ hat, die den Markt nun beeinflussen könnten.

„Wie dumm, dass die Zentralbank scheinbar ihren eigenen Leaker hat, der genau zur rechten Zeit einen Tweet absetzen und die globalen Finanzmärkte beeinflussen kann“, wie der Krypto-Trader Stack Hodler unkt. Dem fügt er an:

„Stellt euch mal vor,was passiert, wenn der Account von diesem Typen gehackt wird und eine Leitzinserhöhung um 100 Basispunkte durchsickert. Die Staatsanleihen würden explodieren und wir bekommen die nächste Finanzkrise. Was für verkorkstes Finanzsystem.“

Das FedWatch Tool der CME Group sagt nichtsdestotrotz weiterhin eine Leitzinserhöhung von 75 Basispunkten vorher, die nahezu garantiert scheint, während eine Erhöhung um 50 Basispunkte nur eine Wahrscheinlichkeit von 6,2 % hat.

Wahrscheinlichkeiten der Leitzinserhöhungen. Quelle: CME Group

Dollar gibt das Tempo vor

Der Aktienmarkt legt derweil einen guten Start in den Tag hin, während der US-Dollar verliert, nachdem dieser zuvor noch spürbar zulegen konnte.

So befindet sich der US-Dollar-Index (DXY) bei Redaktionsschluss unter 113 Punkten, wobei vor wenigen Stunden noch fast 114 Punkte auf dem Tableau standen.

US-Dollar-Index (DXY). Quelle: TradingView

„Alles dreht sich um den DXY und dessen Seitwärtsbewegung zwischen der Aufwärtstrendlinie und den jüngsten Hochs“, wie der Analyst Pierre in diesem Kontext feststellt.

Wie heftig sich die anhaltende Stärke der globalen Leitwährung auf andere Landeswährungen auswirkt, lässt sich am japanischen Yen erkennen, der erstmals unter die wichtige 150 Marke abgerutscht ist, was zugleich ein 32-jähriges Tief bedeutet.

„Solange die japanische Zentralbank an ihrer Geldpolitik festhält, wird der Yen weiter fallen. Der JPY ist erstmals wieder unter 150 geschlittert“, wie Alasdair Macleod, der Chefanalyst von Goldmoney, entsprechend warnt.

USD/JPY Kursdiagramm. Quelle: TradingView




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