Bitcoin raus! – „Indische AfD“ fordert strengere Krypto-Regulierung

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Mohan Bhagwat, der Vorsitzende der rechtsnationalen indischen Partei Rashtriya Swayamsevak Sangh (RSS), also einer Art „indischer AfD“, fordert die Regierung des Landes auf, „im Interesse der Gesellschaft“, schärfere Maßnahmen zur Regulierung von Kryptowährungen zu ergreifen.

Wie die Asian News International berichtet, machte der Parteivorsitzende der RSS die entsprechenden Äußerungen im Rahmen einer Rede zum hinduistischen Festtag Dashahara.

Obwohl es in Indien immer wieder Berichte um ein drohendes Generalverbot für Kryptowährungen gibt, hat sich die Regierung zuletzt offen dafür gezeigt, einen Gesetzesrahmen für eine klare und ordentliche Regulierung der Anlageklasse zu schaffen.

Die Kryptobranche hatte vor längerer Zeit bereits einen ersten Punktsieg vor dem Obersten Gerichtshof des Landes erzielt, indem dieser ein Quasi-Verbot für Kryptowährungen gekippt hat, das die indische Zentralbank verhängt hatte. So durften indische Banken nach deren Vorgaben nicht mit Kryptobörsen zusammenarbeiten, was den Betrieb der Branche zeitweise nahezu unmöglich machte.

Die harschen Forderungen von Bhagwat stehen vor dem Hintergrund eines deutlich wiederkehrenden Interesses an Kryptowährungen seitens der indischen Bevölkerung, das umso erstaunlicher angesichts der komplizierten Rechtslage ist.

Im September hatte Cointelegraph berichtet, dass einige indische Kryptobörsen gezielte Werbekampagnen für die hinduistischen Festtage vorbereiten wollten. Allerdings sieht ein Gerichtsurteil vor, dass dafür explizite Warnungen geschaltet werden müssen, um Anleger über die Risiken von Krypto-Investitionen aufzuklären.

Die steigende Beliebtheit von Bitcoin & Co. ist inzwischen auch in der indischen Popkultur angekommen, so haben Bollywood-Stars wie Amitabh Bachchan gar eigene Kryptowährungen lanciert und werben für Kryptobörsen.

Die Forderungen von Bhagwag zeigen, dass dieser Hype den konservativen Kreisen der indischen Bevölkerung vermutlich ein Dorn im Auge ist.

Die rechte RSS scheint sich ohnehin am technischen Fortschritt und den damit einhergehenden Neuerungen zu reiben. So hatte ihr Parteivorsitzender zuletzt auch gegen Streaming-Plattformen geschossen, die seiner Meinung nach nicht streng genug die Inhalte von jugendlichen Streamern überprüfen.

So meint er, dass dadurch zum Beispiel Drogenmissbrauch verharmlost würde, und das Drogengeld wiederum „staatsfeindliche Aktivitäten“ finanzieren würde.




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