Bitcoin-Mining bleibt umstritten – US-Politiker fordern Daten zur Umweltbelastung

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Vier Abgeordnete aus dem amerikanischen Repräsentantenhaus, die ebenfalls im parlamentarischen Ausschuss für Energie und Wirtschaft sitzen, fordern von vier großen Mining-Unternehmen Dateneinsicht über den Stromverbrauch und die daraus entstehende Umweltbelastung durch den Abbau von Bitcoin (BTC).

Mit einem Schreiben an die Mining-Unternehmen Core Scientific, Marathon Digital Holdings, Riot Blockchain und Stronghold Digital Mining wollen die vier US-Parlamentarier Frank Pallone, Bobby Rush, Diana DeGette und Paul Tonko die Herausgabe von Daten zum Geschäftsjahr 2021 erwirken, die allen voran den Stromverbrauch der Mining-Zentren betreffen. Dabei soll aufgeschlüsselt werden, woher der Strom stammt, welcher Anteil davon aus erneuerbaren Energien kommt und wie oft der Betrieb ausgesetzt wurde. Zudem möchten die Politiker für jedes Rechenzentrum die durchschnittlichen Stromkosten pro Megawattstunde wissen.  

„Die Blockchain-Technologie hat immenses Potenzial, das für mehr Datenschutz und eine effizientere Wirtschaft sorgen könnte“, wie die Politiker in ihrem Brief an Riot-CEO Jason Les schreiben. Dem fügen sie an: „Allerdings könnte der Stromverbrauch und die benötigte Hardware für den Betrieb von PoW-Kryptowährungen [wie Bitcoin] in einigen Fällen massive Externalitäten in Form von schädlichen Emissionen und übermäßigem Elektroschrott verursachen.“

In den letzten Wochen und Monaten ist die Kritik am Bitcoin-Mining – und dem Proof-of-Work (PoW) Konsensverfahren, auf das sich der Marktführer stützt – immer lauter geworden. Im US-Bundesstaat wurde im Zuge dessen sogar um ein temporäres Verbot von PoW-Mining diskutiert. Allerdings entgegnen Teile der Kryptobranche, dass die tatsächliche Umweltbelastung durch die Produktion von Bitcoin völlig falsch dargestellt werde.

 




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