Bitcoin-Kurs wird durch schwache US-Wirtschaftsdaten leicht beflügelt

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Bitcoin (BTC) ist am heutigen 23. August nach der Handelseröffnung an der Wall Street in Richtung eines mehrtägigen Hochs geklettert.

Bitcoin-Stundendiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

Abnehmende Nachfrage schwächt den US-Dollar

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, ist der Bitcoin-Kurs nach dem Verlust von ca. 12 % in der Vorwoche fast schon wieder bis auf 21.700 US-Dollar vorgestoßen, wo sich nun der nächste Widerstand auf dem Weg zurück nach oben befindet.

Aufwind haben vermutlich die neuen Daten des amerikanischen Purchasing Managers Index (PMI), der das Einkaufverhalten in der US-Produktionsbranche abbildet, geliefert, denn dieser ist gegenüber dem Vormonat deutlich rückläufig. Dabei verzeichnet der Indikator sogar den niedrigsten Stand seit Mai 2020, als die Coronakrise ursprünglich Fahrt aufgenommen hatte.

„Der S&P Global Flash US Services Business Activity Index zeigt für den August 44,1 Punkte an, was einen Rückgang gegenüber den 47,3 Punkten vom Juli bedeutet, und auf reduzierte Aktivität in der Dienstleistungsbranche schließen lässt“, wie es in einer Pressemitteilung von S&P Global heißt. Und weiter:

„Der Rückgang an Geschäftsaktivität war der stärkste und schnellste Einbruch seit Mai 2020. Die Dienstleister geben an, dass hohe Zinsen und hohe Inflation die Nachfrage der Kunden spürbar gesenkt haben, denn das frei verfügbare Einkommen ist bei vielen kleiner geworden.“

Die Nachfrage in der Wirtschaft sinkt also, was für den US-Dollar ebenfalls Konsequenzen hat, denn der US-Dollar-Index (DXY) muss nach seiner jüngsten Kletterpartie auf ein zwanzigjähriges Hoch wieder deutlich Blut lassen (siehe unten).

US-Dollar-Index (DXY). Quelle: TradingView

Dabei hatte der DXY, der eine umgekehrte Korrelation zum Kryptomarkt aufweist, in den Tagen zuvor noch zugelegt. Der Aktienmarkt ist derweil ins Stocken geraten, während Bitcoin auf weniger als 21.000 US-Dollar abgefallen ist.

„Der PMI Composite Index ist im Juli von 47,7 auf 45 Punkte abgerutscht, obwohl es einen Sprung auf 49,2 Punkte geben sollte“, wie der erfahrene Investor Peter Schiff die gesamtwirtschaftliche Lage kommentiert. Dem fügt er an:

„Der Services PMI ist derweil auf 44,1 Punkte abgerutscht, der niedrigste Wert seit Mai 2020. Der US PMI ist dabei sogar schwächer als der PMI in Europa und Asien.“

S&P Global Flash US PMI Composite Output Index. Quelle: S&P Global/ Twitter

Der S&P 500 und der Nasdaq Composite Index konnten bei Redaktionsschluss immerhin leichte 0,25 % und 0,45 % zulegen.

BTC peilt 21.700 US-Dollar-Marke an

Die Analysten hoffen, dass der Druck auf den US-Dollar zumindest kurzfristig zum Vorteil der risikobehafteten Investitionsprodukte wie Aktien und Krypto ist.

Der Influencer Game of Trades erinnert in diesem Kontext daran, dass der S&P 500 „auf kurze Sicht extrem überverkauft ist“, wie der Relative Stärkeindex (RSI) vermuten lässt.

„Haltet die Augen offen für die positiven Divergenzen, die der RSI in letzter Zeit gebildet hat“, wie der Experte in seinem aktuellen Update entsprechend schreibt.

Bei Bitcoin sind die Beobachter ebenfalls optimistisch, dass der Kurs nun zurück ans obere Ende der Preisspanne klettern kann, die seit Juni besteht. Allerdings brauche es einen „klaren Sprung“ über 25.000 US-Dollar, damit die Kletterpartie bis auf 28.000 US-Dollar oder mehr fortgesetzt werden kann.

Der Analysedienst Material Indicators peilt wiederum die 21.700 US-Dollar-Marke als Hürde an, die es im ersten Schritt zu knacken gilt.

„Wenn wir für BTC keine neue Nachfrage oberhalb von 21.000 US-Dollar sehen, dann wird die mangelnde Liquidität auf der Unterseite gefährlich“, wie die Analysten unter Verweis auf die Bitcoin-Orderbücher mahnen.




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